Die Indycar-Saison von Mick Schumacher verläuft bislang eher durchwachsen. Immer wieder gibt es sogar Gerüchte, dass es nicht nur die erste, sondern auch die letzte Saison für den Deutschen werden könnte.
Nach einem kleinen Auf in den vergangenen Rennen war beim Deutschen die Hoffnung groß, dass er endlich so richtig ankommen kann. Doch, diese hielt nur kurz.
Mick Schumacher musste sein Rennen früh beenden. © IMAGO / ZUMA Press WireSchumacher scheidet nach Fahrfehler aus
Nach einem guten Start in Markham kämpfte sich Schumacher mit einer starken Phase bis auf Platz 8 vor und hatte die Aussicht auf eine Top-10-Platzierung. Doch dann passierte ein großes Missgeschick.
Schumacher berührte die Mauer mit seinem Rad und schlug daraufhin in die Mauer ein. Für den Deutschen war das Rennen damit in der 14. Runde beendet. Nachher gab er zu, dass es sein eigener Fehler gewesen sei.
„Wir haben nicht einmal richtig gepusht. Wir hatten ein wirklich gutes Auto. Ich habe einfach auf meine Chance gewartet und bin der Mauer etwas näher gekommen, als ich wollte. Ehrlich gesagt fühlt sich jede Runde auf dieser Strecke heikel an. Aber es hat sich nicht unbedingt heikler angefühlt als in den Runden zuvor. Im Gegenteil: Es hat sich wirklich gut angefühlt, das Auto war großartig.“
Er kritisierte, dass die Mauern abgerundet seien und man sie daher nicht streifen könne, ohne einen Crash zu riskieren. Er machte klar, dass es zu den wichtigsten Dingen gehöre, „das Rennen zu beenden“, doch nun wolle er „nach vorn schauen auf Washington“. Schumacher kämpft weiterhin um seine Zukunft in der Serie.
Marcus Ericsson durfte in Markham jubeln. © IMAGO / ZUMA Press WireEricsson siegt vor Grosjean
Ganz vorne machten zwei Ex-Formel-1-Stars den Sieg unter sich aus. Marcus Ericsson vom Andretti-Honda-Team lieferte sich ein irres Strategie-Duell mit Romain Grosjean, der beim Coyne-Honda-Team unter Vertrag ist.
Am Ende hatte Ericsson die Nase vorn und konnte mit einer überragenden Pace den Sieg in Kanada feiern. Doch auch Grosjean kann mit einem überragenden zweiten Platz gut leben. Ericssons Teamkollege Will Power komplettierte das Podium mit Rang drei.
Während zwei Ex-Formel-1-Stars also mehr als zufrieden aus Kanada abreisen können, muss Mick Schumacher sich weiterhin Gedanken machen. Ein eigener Fehler, wie beim Rennen in Markham, bringt ihn keinesfalls in eine gute Position für die Zukunft. Es bleibt spannend um den Schumi-Sohn.

































