Bei Ferrari ist man weiterhin nicht ganz zufrieden mit dem Weg, den der Rennstall bislang einschlägt. Zwar schaffte man es in dieser Saison mit Leclerc und Hamilton mehrmals aufs Podium, am Ende des Tages sehnt man sich in Italien allerdings mal wieder nach einem Weltmeisterteam.
Und das ist Ferrari zurzeit nicht. Gemeinsam mit McLaren kämpft man zurzeit „nur“ um Platz zwei in der Konstrukteurswertung, und vor allem der Ferrari-Motor ist nicht so stark, wie man es erwartet hätte.
Können Leclerc (l.) und Hamilton (r.) bald um Siege mitfahren? © IMAGO / Beautiful SportsADUO nahezu sicher – Zeitplan von Ferrari steht wohl auch
Laut übereinstimmenden Medienberichten aus Italien kann sich Ferrari wohl darauf einstellen, unter die ADUO-Regelung zu fallen. Denn der Motor scheint so weit hinter dem von Red Bull oder Mercedes zu liegen, dass man ihn weiterentwickeln darf.
Der Motor soll sogar leistungstechnisch mindestens 4 % schlechter sein. Damit könnte das Team sogar zweimal den Motor verbessern.
Laut motorsport.com hat man auch schon einen Zeitplan, wann die Motoren-Upgrades kommen sollen. Mit dem ersten ADUO-Upgrade will man den Abstand auf die Spitze wohl halbieren.
Am letzten Juni-Wochenende in Österreich könnte der neue Motor dann zum Einsatz kommen. Das zweite Upgrade soll es dann aber erst nach der Sommerpause geben. Beim Großen Preis in Zandvoort könnte Ferrari das zweite Upgrade einführen, damit man für das Heimrennen in Monza perfekt vorbereitet ist.
Fred Vasseur wartet sehnsüchtig auf die ADUO-Entscheidung. © IMAGO / PsnewZVasseur hält sich bislang bedeckt – Chancen in Monaco?
Teamchef Fred Vasseur will vom ADUO bislang noch nichts wissen. Er konzentriert sich erstmal auf die kurzfristigen Ziele des Teams, wie er nach dem Rennen in Kanada in einer Medienrunde verriet.
„Das ADUO? Wir werden in den nächsten Tagen die Entscheidung der FIA abwarten. Jetzt konzentrieren wir uns auf Monaco, eine ganz besondere Rennstrecke, auf der man eine andere Herangehensweise braucht.“
Eine offizielle Entscheidung gibt es bislang allerdings noch nicht, auch wenn es für die Scuderia gut aussieht. In Monaco sind die Hoffnungen auf einen Sieg indes so groß wie noch nie.
Ferrari zeigte in den vergangenen Rennen, wie gut man vor allem in den langsamen Kurven performt. Da in Monaco die Schwäche von Leclerc und Hamilton auf der Geraden nicht so sehr zum Tragen kommen wird, gelten beide als Kandidaten auf die Pole und den Sieg. Ist für den Rennstall mit den ADUO-Upgrades sogar noch mehr möglich?




































