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„Nicht die Lösung“: Piastri warnt vor Regeländerung

Zurzeit wird diskutiert, ob das Reglement 2027 angepasst wird. Oscar Piastri gehen die angedachten Änderungen nicht weit genug.

© IMAGO / justpictures.ch

Wie in den vergangenen Tagen bereits berichtet wurde, ist noch nicht ganz sicher, ob die Regeländerung für 2027 wirklich beschlossen wird. Eine grundsätzliche Einigung besteht immerhin.

Während in diesem Jahr das Verhältnis zwischen Verbrenner- und Batterieantrieb bei 50:50 liegt, soll es in der kommenden Saison bei 60:40 liegen. Sollte das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden, werden viele Gesichter deutlich freundlicher aussehen.

Piastri fordert mehr Veränderung. © IMAGO / ZUMA Press

Piastri reichen die angedachten Änderungen nicht

Wie planetf1 berichtet, kann es auch Oscar Piastri kaum erwarten, dass das Reglement angepasst wird. In einem Interview machte der McLaren-Star klar, dass dies nicht das Ende der Fahnenstange sein kann.

„Ich halte das für einen Schritt in die richtige Richtung, aber es ist noch nicht die Lösung. Ich glaube, selbst mit den früheren Motoren, die ein Leistungsverhältnis von 80:20 oder 85:15 hatten, konnten wir auf manchen Rennstrecken nicht überall die volle Leistung abrufen.“

Piastri machte klar, dass man in der Vergangenheit auf vielen Strecken nah am Optimum gewesen sei, doch die elektrische Power auf der Geraden würde für die Fahrer „immer ein bisschen ungewohnt sein“.

In den vergangenen Wochen versuchte die FIA, Szenen wie beim Bearman-Crash zu verhindern. Eklatante Geschwindigkeitsüberschüsse sind seitdem eine Seltenheit, trotzdem scheinen viele Fahrer weiterhin Probleme mit dem neuen Reglement zu haben.

Piastri fühlt sich in seinem Auto in dieser Saison nicht wohl. © IMAGO / HochZwei

Braucht es eine große Wende?

Piastri verdeutlichte im Interview, dass man immer Probleme haben werde, „eine Qualifikationsrunde zu fahren und die Batterie auf den richtigen Ladezustand zu bringen“.

Der Australier plädiert für einen größeren Wechsel in der Zukunft, obwohl er die Regeländerungen für das kommende Jahr begrüßt.

„Dafür gibt es eigentlich keine Lösung, außer die Hardware zu wechseln. Das ist also wirklich die einzige vollständige Abhilfe.“

Wie lange Piastri auf eine größere Veränderung warten muss, ist noch unklar. Die FIA und die Formel 1 stehen allerdings weiterhin unter Druck. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht für den 25-Jährigen.

Denn das nächste Reglement, das 2030 oder 2031 an den Start gehen soll, könnte die V8-Motoren zurückbringen. Die Formel 1 könnte also ein bisschen mehr zur eigenen Identität zurückfinden.

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David Heermann
David Heermann verbindet sportliche Leidenschaft mit journalistischem Anspruch. Bereits während seines Medienwissenschaftsstudiums stand für ihn fest, dass er seinen beruflichen Weg im Sportjournalismus gehen möchte. Die Formel 1 begleitet ihn seit seiner Kindheit – heute interessiert ihn jedoch weit mehr als das reine Renngeschehen. Strategische Entwicklungen, teaminterne Dynamiken und die Geschichten abseits der Strecke prägen seinen Blick auf die Königsklasse. Seit 2026 ist er Teil von CHAMP1. Für CHAMP1.NEWS verfasst er regelmäßig News-Artikel, Hintergrundberichte und Analysen. Darüber hinaus präsentiert er Formate auf den Social-Media-Kanälen der Plattform und ordnet in den Sendungen Qualifyings, Sprints und Rennen ein – mit Fokus auf die entscheidenden Szenen, strategischen Wendepunkte und sportlichen Entwicklungen. Sein Anspruch: komplexe Themen klar einordnen, Hintergründe verständlich aufbereiten und die wichtigsten Ereignisse aus der Welt der Formel 1 präzise und professionell vermitteln.
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