Sergio Perez kehrte mit Cadillac diese Saison in die Formel 1 zurück und hat seitdem konstant für das neue Team abgeliefert. Scheinbar haben deswegen einige Teams ein Auge auf den 36-jährigen Mexikaner geworfen, um ihn potentiell ab 2027 zu verpflichten.
Perez deutlich stärker als Teamkollege
Innerhalb des Team ist nach sieben Rennen deutlich geworden, wer der bessere Fahrer ist. Der Mexikaner konnte sich bisher klar gegen Teamkollegen Valtteri Bottas durchsetzen. Auch wenn das Team klar im hinteren Teil des Grids mitfährt, zeigt Perez mehr Stärke als Bottas.
Laut RacingNews365 haben sich die Gerüchte um potentielle Abwerbungen von anderen Teams nach Barcelona verschärft. Einige Teams haben wohl Interesse an Perez bekundet. Darunter seien unter anderem Williams, Aston Martin und Alpine.
Was könnte bei Williams möglich sein?
Dass es bei Williams momentan gar nicht gut läuft, ist kein Geheimnis. Deswegen würde es auch wenig überraschen, wenn sich Alex Albon und Carlos Sainz anderweitig umschauen würden. Sollte einer der beiden sich entscheiden das Team zu verlassen, wäre Williams wohl bereit eine hohe Summe zu zahlen, um den erfahrenen Piloten ins Team zu holen.
Sergio Perez wäre mit seiner langjährigen Fahrerfahrung ein wertvolles Asset für das Team aus Grove.
Auch Aston Martin schien Interesse am Mexikaner angemeldet zu haben. Das Team aus Silverstone bangt noch um Fernando Alonso. Er verrat, Interesse an einer Rückkehr zu Alpine zu haben.
Sergio Perez‘ Möglichkeiten bei Aston Martin
Sollte Alonso entweder ganz aufhören oder tatsächlich bei Alpine unterschreiben, bräuchte das Team einen erfahrenen Fahrer. Aufgrund der katastrophalen momentanen Leistungen wäre ein Wechsel von einem Top-Team-Fahrer eher unrealistisch. Für Sergio Perez hingegen ein cleverer Schachzug.
Schließlich kennt man sich bereits in Silverstone: Perez fuhr beim Vorgänger Racing Point Force India und einige Mitarbeiter arbeiten auch heute noch bei Aston Martin. Auch mit Adrian Newey arbeitete Perez zuvor bei Red Bull zusammen. Newey lobte schon dort den technischen Sachverstand und Expertise des 36-Jährigen.
Sergio Perez fuhr 2019 für Racing Point Force India | © IMAGO / ZUMA Press WireChancen bei Alpine für Sergio Perez
Sollte Alpine es nicht schaffen, Alonso von einem Wechsel zu überzeugen, könnte Perez‘ Name weit oben auf der Liste stehen. Denn für Alpines Sponsoren wäre er besonders attraktiv.
Einer von Alpines Partnern ist Mercado Libre, ein südamerikanisches E-Commerce Unternehmen, das Perez ebenfalls persönlich sponsert. Auch für Gucci könnte die Verpflichtung von Perez interessant sein. Der lateinamerikanische Markt ist für die Luxusmarke besonders wichtig und Mexiko repräsentiert dabei den größten wachsenden Markt.
Generell würde Perez einiges an Sponsoren und Geldern mitbringen, unter anderem auch eine Partnerschaft mit Tommy Hilfiger. Dort ist er erfolgreicher globaler Brand-Ambassador.
Zukunft noch offen
Zum aktuellen Zeitpunkt ist Sergio Perez‘ Zukunft noch unklar. Jedoch eines ist sicher: Momentan konzentriert sich Perez auf das angekündigte Upgrade-Paket, das pünktlich zum Großen Preis von Österreich eintreffen soll.
In Barcelona wurde er fragt, ob das Paket die Schwächen des Cadillacs beseitigen wird. „Nein, wird es nicht,“ antwortete Perez darauf. „Wir werden uns trotzdem verbessern und ich glaube, wir peilen Silverstone zur Lösung an,“ sagte er abschließend.




































