Vor einigen Wochen gelang Alpine ein echter Coup. Der Rennstall angelte sich das italienische Luxusunternehmen Gucci als neuen Titelsponsor.
Der neue Partner bringt ordentlich Prestige mit in die Formel 1. Das ist natürlich genau nach dem Geschmack von Alpine-Teamchef Flavio Briatore.
Gucci drängt ab dem nächsten Jahr in die Formel 1. © IMAGO / Newscom WorldVerhilft Gucci Alpine an die Spitze?
Wie der Italiener im Podcast Beyond the Grid klarmachte, steckt eine besondere Strategie hinter dem prestigeträchtigen Deal.
„Wir wollten den Namen des Teams upgraden. Gucci ist schon an der Spitze und wir haben nun die erste Luxusmarke bei einem Formel-1-Team.“
Die Leute bei Gucci wären enthusiastisch, in der Formel 1 dabei zu sein. Für ihn sei der Deal, auch finanziell, perfekt für alle Seiten. Er gab auch zu, dass der Plan für ihn sei, eine Art Benetton 2.0 aus Alpine zu machen.
Generell würde für ihn die Formel 1 unglaublich schnell wachsen, seit Liberty Media und Stefano Domenicali die Zügel in der Hand haben. Er glaube daran, dass die Rennserie weiterhin unglaublich erfolgreich sei.
Toto Wolff und Flavio Briatore verstehen sich gut. © IMAGO / Jan HuebnerBriatore schwärmt von Mercedes-Entscheidung
Auch eine andere wichtige Entscheidung wurde bereits weit vor der Saison getroffen. Während der Rennstall früher ein Renault-Werksteam war, ist man nun ein Mercedes-Kundenteam. Für Briatore genau die richtige Entscheidung.
„Die Partnerschaft mit Mercedes hat unsere Performance auf der Strecke verändert und allen Mitarbeitern dadurch mehr Motivation gegeben. Als ich im letzten Jahr bei Alpine in der Formel 1 ankam, war das Team Zehnter. Wir haben einen Sprung gemacht, doch wir stehen erst am Anfang.“
Um ein Team für die Spitze zu bauen, benötige man aber viel Geld, da auch das Personal nun teurer sei, so der Italiener. Alle würden „im selben Teich fischen“. Alpine müsse kreativ werden und außerhalb der Formel 1 schauen.
Es gäbe viele neue Leute außerhalb des Zirkusses, die motiviert wären, in der Königsklasse des Motorsports zu arbeiten. Briatore schaut dabei vor allem in die Universitäten, um Talente zu finden.
Noch steht Alpine am Anfang einer langen Reise. Mit Flavio Briatore hat man zumindest einen Mann gefunden, der weiß, wie man Erfolge holt. Jetzt müssen Fans und Experten abwarten, wie sich das Team in der Zukunft entwickelt.




































