Am Anfang der Saison sorgte der Nahost-Konflikt für eine lange Pause in der Formel 1. Denn die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien mussten abgesagt werden.
Seit Wochen gibt es Gerüchte darüber, dass zumindest eines der Rennen wiederholt werden könnte. An diesem Wochenende könnte das Vorhaben der Formel 1 konkreter werden.
Wird es ein Rennen in Bahrain in diesem Jahr geben? © Batchelor / XPB ImagesGroßer Preis von Bahrain im Oktober?
Denn, wie die Mundo Deportivo herausgefunden haben soll, wird es im Laufe des samstags ein Treffen geben, um einen möglichen neuen Termin für den Großen Preis von Bahrain festzulegen.
Der präferierte Termin für das Bahrain-Rennen wäre am 4. Oktober. Gemeinsam mit dem Baku GP (26. September) und dem Singapur GP (11.Oktober) würde sich damit ein neuer Triple Header bilden.
Für die Fahrer wäre ein Rennen in Bahrain sicherlich erstrebenswert, da man durch die Tests in diesem Jahr bereits Erfahrungen mit den Boliden der neuen Formel-1-Ära auf dieser Strecke gesammelt hat.
Doch, noch ist natürlich keinesfalls klar, ob das Rennen stattfinden kann. Zwar gab es jüngst ein Friedensabkommen, ganz vom Tisch ist der Konflikt im Nahen Osten damit aber noch nicht. Auch Katar und Abu Dhabi stehen noch in der Schwebe.
Ein Jeddah-Rennen ist derzeit nahezu ausgeschlossen. © Bearne / XPB ImagesRennen der Formel 1 in Saudi-Arabien unwahrscheinlich
Auch über eine mögliche Wiederholung des Saudi-Arabien GPs wurde in den letzten Wochen diskutiert. Hier könnte ein Quadruple-Header entstehen, wenn man das Las-Vegas-Rennen vorzieht.
Dieses Vorhaben soll derzeit allerdings mehr als unrealistisch sein. Generell gibt es allerdings noch keine Entscheidung bezüglich der Nahost-Rennen, wie auch Stefano Domenicali jüngst in einem Interview mit der L’Équipe klarmachte.
„Veranstalter in Katar und Abu Dhabi verkaufen bereits Tickets, und der Verkauf läuft sehr, sehr gut. Aber irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir eine Entscheidung treffen müssen.“
Sollte der Konflikt noch einmal eskalieren, sind alle Nahost-Pläne hinfällig. In diesem Fall habe man aber Alternativen, so der Formel-1-Chef. Während es Diskussionen um den Bahrain GP gibt, bleiben im Hintergrund weiterhin viele Fragen unbeantwortet.

































