Trotz eines klar dominierenden Autos hat Mercedes offiziell nicht den stärksten Motor, sondern Red Bull. Deswegen steht Mercedes nach ADUO ein Motorenupgrade zu. In Österreich gab es ein Upgrade des Motors – und das ganz ohne ADUO.
Neue Motorenteile für Mercedes
Für das vergangene Rennen am Red Bull Ring wurden neue Teile an den Motoren verbaut. Russell und Antonelli erhielten unter anderem neue Verbrennungsmotoren, Turbolader, Batterien und Steuerelektronik – nichts davon galt jedoch tatsächlich als Upgrades nach ADUO.
Außerdem soll das Team diese Verbesserungen genutzt haben, um an der Zuverlässigkeit des Motors und der Batterie zu arbeiten, da sich da zu Beginn der Saison bereits Probleme äußerten.
Weiterhin stehen dem Team also Upgrades zu, doch Teamchef Toto Wolff sagt, sie seien glücklich mit dem, was sie gerade haben. Es handele sich nur um neuere Motoren, meinte Wolff, es seien keine Upgrades für die Performance dazugekommen. „Damit einher gehen eine geringere Reichweite und etwas mehr Spice. Aber ein Upgrade war damit nicht verbunden, und derzeit ist auch kein Upgrade geplant“, führte er weiter aus.
Red Bull muss weiter abwarten
Für Red Bull weniger erfreulich. Der Motor von Mercedes hat noch immer die selben Spezifikationen, weswegen das ADUO-Update nicht galt. Das Team rund um Laurent Mekies versucht noch immer die FIA davon zu überzeugen ihre Entscheidung zu überdenken und hofft, dass die zweite Überprüfungsrunde zwischen dem Monaco GP und Ungarn für neue Erkenntnisse sorgt.
Red Bull hofft auf neue ADUO-Einschätzung | © Charniaux / XPB ImagesMekies fürchtet die Konkurrenz würde Red Bull in eine Falle locken und demnach nur die Teile upgraden, die nicht unter ADUO fallen und die Entscheidung beeinflussen. Der Teamchef kommentierte die aktuelle Situation wie folgt:
Für Red Bull ist damit ein großes Risiko verbunden. Das ist einer der Gründe, warum es für Red Bull – und ganz allgemein für den Sport – entscheidend ist, dass wir hier zu einer korrekten Einschätzung gelangen.
„Wir sind der FIA dankbar dafür, dass sie sich die Zeit nimmt, ihre Schlussfolgerungen zu veröffentlichen. Und ja, natürlich würde man sich ein früheres Ergebnis wünschen, aber es ist wichtiger, dass wir zu der richtigen Entscheidung kommen, auch wenn das etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt“, fügte Mekies abschließend hinzu.




































