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„Frustrierend“: Hamilton zerlegt Strecken-Architekten

Lewis Hamilton schießt gegen die Architekten der Formel-1-Strecken. Vor allem die wenigen Überholmöglichkeiten frustrieren den Briten.

© Rew / XPB Images

Lewis Hamilton gehört zu den Formel-1-Fahrern, die gerne ihre Meinung preisgeben. Vor allem in den Fan-Zonen vor den Grand Prix sind Stars wie er gerne noch ein wenig ehrlicher.

Am Baku-Wochenende sprach der Brite auf der Bühne unter anderem über die verschiedenen Rennstrecken, die in den vergangenen Jahren zum Rennkalender dazugekommen sind.

Hamilton hält von vielen modernen Strecken-Layouts nichts. © Batchelor / XPB Images

Hamilton kritisiert Strecken-Layouts

Und der Brite redete sich ein wenig in Rage, als er über die Architekten und Ingenieure der Strecken nachdachte.

„Sie bauen einige dieser Strecken, auf denen man einfach nicht überholen kann, und das ist frustrierend. Ich weiß nicht, wer sie entwirft. Möchte hier noch jemand eine Strecke entwerfen?“

Er legte nach und machte klar, dass er glaube, dass einige Fans bessere Strecken entwerfen könnten. Ein klarer Affront gegen die modernen Streckenbauer. Auch der Host der Fragerunde war überrascht über die Deutlichkeit der Kritik, lobte den Briten aber vor allem für seine Ehrlichkeit.

Ferrari hatte in Baku große Probleme. © Charniaux / XPB Images

Baku Kontrast zu Madrid

Zuletzt stand vor allem der Madring nach seinem Debüt in der Kritik. Auf der Strecke in Madrid gab es die wenigsten Überholmanöver der gesamten Saison – noch weniger als in Monaco. Das frustrierte die Fahrer natürlich zunehmend.

Doch auch Fahrer werden eigentlich als Berater engagiert, wenn eine neue Strecke konzipiert wird. In Madrid soll vor allem Strecken-Botschafter Carlos Sainz involviert gewesen sein. Am Ende scheint auch das allerdings nicht geholfen zu haben.

In Baku kann man durch die lange Gerade in Sektor 3 vorzüglich überholen – allerdings wurde das zu einem klaren Nachteil für Hamilton und seinen Teamkollegen Charles Leclerc.

Aufgrund des Ferrari-Motors scheiterte man vor allem gegen Red Bull und Mercedes krachend und musste am Ende mit Rang 4 und Rang 6 leben. Vielleicht ist es derzeit also nicht ganz so schlecht für die Scuderia, wenn die Überholmöglichkeiten begrenzt sind.

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David Heermann
David Heermann verbindet sportliche Leidenschaft mit journalistischem Anspruch. Bereits während seines Medienwissenschaftsstudiums stand für ihn fest, dass er seinen beruflichen Weg im Sportjournalismus gehen möchte. Die Formel 1 begleitet ihn seit seiner Kindheit – heute interessiert ihn jedoch weit mehr als das reine Renngeschehen. Strategische Entwicklungen, teaminterne Dynamiken und die Geschichten abseits der Strecke prägen seinen Blick auf die Königsklasse. Seit 2026 ist er Teil von CHAMP1. Für CHAMP1.NEWS verfasst er regelmäßig News-Artikel, Hintergrundberichte und Analysen. Darüber hinaus präsentiert er Formate auf den Social-Media-Kanälen der Plattform und ordnet in den Sendungen Qualifyings, Sprints und Rennen ein – mit Fokus auf die entscheidenden Szenen, strategischen Wendepunkte und sportlichen Entwicklungen. Sein Anspruch: komplexe Themen klar einordnen, Hintergründe verständlich aufbereiten und die wichtigsten Ereignisse aus der Welt der Formel 1 präzise und professionell vermitteln.
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