Auf der Strecke sind sie Konkurrenten, doch Lewis Hamilton und Co. pflegen auch privat den ein oder anderen Kontakt. Die Formel 1 ist, wie andere Motorsportserien auch, eine kleine Familie.
Seit einigen Jahren treffen sich die Fahrer zu einem gemeinsamen Abendessen am Ende der Saison. Initiator ist der Brite, der anscheinend auch kein Problem damit haben soll, die Rechnung zu bezahlen, wie einige Fahrer schon berichteten.
Lewis Hamilton ist vor den Rennen gerne im Tunnel. © IMAGO / PsnewZBrite hält an Rennwochenenden Abstand
Wie der Brite in einem Interview mit der Cosmopolitan verriet, hatte sein damaliger Plan etwas mit seiner eigenen Persönlichkeit zu tun.
„Ich weiß, dass wir uns mindestens einmal pro Woche sehen, wenn wir an der Rennstrecke sind, und die Fahrerbesprechung abhalten. Und dann gibt es die Fahrerparade, und da unterhalten sich alle, aber ich mische mich dort nicht wirklich großartig unter die Leute. Für mich gibt es nur einen Grund, dort zu sein, und zwar zu gewinnen, nicht um Small Talk zu halten und über Urlaube zu reden – denn darüber reden sie ja – oder über Gaming.“
Also habe er sich bei einer Fahrerbesprechung ein Herz gefasst und die Fahrer gefragt, ob sie zu so einem Event kommen würden. Alle hätten daraufhin zugesagt. Für Hamilton sei es immer ein toller Abend.
Das würde vor allem daran liegen, dass alle mal bei einem anderen Fahrer sitzen würden, „vielleicht neben jemandem, dem wir nicht so nahestehen, denn es gibt Fahrer, die anderen Fahrern näher stehen“. Das sorge für „echte, unterhaltsame Gespräche“.
Sitzt Lewis Hamilton bald neben Isack Hadjar? © IMAGO / EibnerHamilton verrät Wunsch-Sitznachbar
Ein weiterer Vorteil wäre, dass man Dinge erfahren würde, die man von den anderen Fahrern vorher nicht wusste. Zwar habe der Brite noch nie einen Sitzplan erstellt, doch für das nächste Mal habe er das vielleicht vor.
Auf die Frage, wer denn sein Wunschnachbar für das nächste Mal wäre, hatte der Brite eine klare Antwort.
„Beim letzten Mal saßen Charles und ich einfach nebeneinander. Beim Mal davor waren es, glaube ich, George und ich. Es wechselt also ständig. Neben wem würde ich heute gerne sitzen? Vielleicht würde ich mich neben Isack und Nico setzen.“
Vor allem Isack Hadjar gilt als großer Fan von Lewis Hamilton und wurde nach seinem tragischen Debütrennen von dessen Vater getröstet. Hülkenberg und der Brite fahren schon lange zusammen in der Formel 1, sprechen aber selten miteinander.
Wenn er einen Fahrer aus der Historie nennen würde, den er wiederbeleben und zu einer Dinner-Party einladen würde, wäre es übrigens James Hunt. Der Brite hätte wahrscheinlich viel zu erzählen, auch zu seiner Rivalität mit dem einstigen Hamilton-Vertrauten Niki Lauda.































