Pato O’Ward zählt zu den talentiertesten Motorsportlern der Welt. Für McLaren ist er in der Indycar-Serie unterwegs, gleichzeitig als Ersatzfahrer in der Formel 1.
Nun hat er für sich und seine Karriere allerdings eine wichtige Entscheidung getroffen, die in ihrer Deutlichkeit überrascht.
Pato O’Ward wird die Formel 1 verlassen. © IMAGO / Gregoire TruchetO’Ward begräbt Formel-1-Traum
Denn wie er im Podcast Speed Street verriet, wird der Mexikaner seinen Platz als Ersatzfahrer bei McLaren abgeben.
„Ich bin dankbar für die Erfahrungen und alles, was ich in der Welt der Formel 1 gelernt habe. Und natürlich war es eine unglaubliche Erfahrung, diese Autos zu fahren, besonders in den letzten Jahren – einfach zu spüren, wozu sie fähig sind. Aber ich glaube, ich befinde mich jetzt in einer anderen Lebensphase, und es ist mir nicht mehr wichtig. Es gibt nichts in mir, was mich dazu treibt, weiterhin als Ersatzfahrer in der Formel 1 tätig zu sein, denn ich befinde mich gerade in einer großartigen Phase in der IndyCar-Serie.“
Er liebt die Indycar-Serie und möchte sich dieser nun voll und ganz widmen. Seit 2020 ist er dort für McLaren unterwegs und sorgt besonders in dieser Saison für Furore. In der Gesamtwertung liegt der 27-Jährige auf Rang fünf und konnte zuletzt in Mid-Ohio triumphieren.
In dieser Woche bestimmte allerdings ein anderer künftiger McLaren-Pilot das Geschehen. Indycar-Legende Scott Dixon wird ab dem nächsten Jahr für den Rennstall fahren. Für die Rennserie ein echtes Beben.
O’Ward fährt eine starke Saison in der Indycar-Serie. © IMAGO / ZUMA Press WireNeue Formel 1 der ausschlaggebende Punkt?
O’Ward machte klar, dass er auch aufgrund der aktuellen Fahrzeuggeneration keine Motivation bezüglich der Formel 1 habe.
„Ich habe keine Lust, so ein Auto zu fahren, deshalb habe ich höflich darum gebeten, von all meinen Verpflichtungen in der Formel 1 entbunden zu werden.“
Für ihn sei die Indycar-Serie „der beste Ort, um mehr Rennen zu fahren“. Viele Menschen würden zwar „eine andere Meinung haben“, doch er sei an diesem Ort glücklich.
Er strebe nicht danach, noch berühmter oder reicher zu werden, sondern sei „bereits in einer Position, von der ich in meiner Jugend nie zu träumen gewagt hätte“.
Um diesen Platz muss er nun kämpfen, denn sein Vertrag läuft am Ende des nächsten Jahres aus. Vielleicht wird ihm seine Entscheidung, sich voll und ganz der Indycar-Serie zu verschreiben, ja den nötigen Leistungsschub geben.




































