Der Große Preis von Monaco überzeugte mit Drama am Start und Raserei in der Boxengasse. Kimi Antonelli behielt die Nerven und fuhr ein sauberes und fehlerfreies Rennen. Der 19-Jährige gewinnt den großen Preis von Monaco und holt sich damit seinen fünften Sieg in Folge!
Boxengassenstart für Bortoleto
Noch bevor das Rennen in Monaco überhaupt losging, gab es bei Audi Pilot Gabriel Bortoleto schon Probleme. Auf dem Weg zur Startaufstellung ging das Auto einfach aus und wurde zurück in die Box geschoben. Schnell konnten die Mechaniker das Problem beheben. Für Bortoleto bedeutete das: Start aus der Boxengasse und seine Startbox Nummer 16 in der Startaufstellung blieb leer.
Die Lichter gehen aus und Verstappens Auto auch?!
Als die Ampel ausging kam Antonelli gut weg und konnte seine Position halten. Ganz im Gegensatz zu seinem Nachbarn auf Startplatz 2. Max Verstappen blieb stehen!
Die ganze Situation hätte auch in einem Massencrash enden können, doch glücklicherweise reagierten die hinteren Fahrer schnell genug und Verstappen zog ein wenig zur Seite, um mögliche Unfälle zu vermeiden.
Nach dem verpatzten Start funkte Verstappen „Was soll ich machen?“. Die Antwort folgte prompt: „Bring’s nach Hause.“ Er fährt das Auto in die Box und damit ist Verstappen raus. Alle anderen Fahrer überstanden die erste Runde heil, Antonelli fuhr dem Feld bereits mit einem Abstand von drei Sekunden davon.
Beinahe berührten sich beide McLarenfahrer – eine Chance die sich Pierre Gasly zu Nutzen macht und sich zwischen Piastri und Norris schob. So konnte er eine Position nach dem Start gutmachen.
Strafe für Perez
Perez stand nicht richtig in seiner Startbox. Er überschritt mit den Frontreifen die weiße Linie. Die Strafe: Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse.
Nach den ersten Boxenstopps zog sich das Feld auseinander und die Abstände wurden größer. Auffallend: Hamilton war der schnellere der Ferraris und Hometown-Hero Leclerc konnte die Pace erstmal nicht mitgehen.
Bottas bringts – aber nur an die Box
In Runde 19 verabschiedete sich Valtteri Bottas und stellte seinen Cadillac in der Box ab. Überraschend kam das jedoch nicht. Schon kurz nach Rennstart funkte der Finne, dass das Rauchen seiner Bremsen stärker werden würde. Ein weiterer DNF für das neue elfte Team der Formel 1.
Währenddessen haute Antonelli eine schnellste Runde nach der anderen raus.
Probleme beim anderen Red Bull?
Isack Hadjar funkte in Runde 21 mit Problemen. Er berichtete, er hätte keine Power und befürchte da würde gleich was explodieren. Der Motor würde sich gar nicht gut anhören. Nüchterne Antwort kam zurück vom Team: Man könne grade nichts machen.
Mit Hadjar auf Platz 4 wäre das die einzige Möglichkeit für Red Bull dieses Jahr in Monaco Punkte zu holen. Ein doppelter DNF wäre fatal – ihre momentane Position 4 in den Teamstandings würden sie vorerst jedoch nicht verlieren.
In der Zwischenzeit ist Max Verstappen schon auf dem Nachhauseweg.
Vorzeitiges Ende für Bearman
In Runde 32 endete der große Preis in Monaco für Oliver Bearman. Der Grund: Zu hohe Temperatur auf den hinteren Bremsen.
Anfängerfehler von Hamilton: Zu schnell in der Boxengasse
Es gab eine 5-Sekunden-Strafe für Hamilton. Der Rekordweltmeister war zu schnell durch die Boxengasse gefahren.
1000ster Rennstart für McLaren sorgt bei Norris für 1000 Probleme
Der amtierender Weltmeister hat mal wieder gar kein Glück. Letztes Jahr konnte er dieses Rennen für sich entscheiden, doch dieses Jahr grenzte es an ein Wunder, wenn er das Rennen überhaupt beenden kann. Er verlor an Pace, der Abstand zu Gasly wurde immer größer.
In Runde 34 funkte der Brite „Seht ihr das Problem mit dem Power Unit?“ Sein Ingenieur gab ihm neue Einstellungen, doch Norris gab zurück: „Ich hab jetzt gar keine Power, keine Batterie.“ Nach ein paar Runden schien sich der McLaren jedoch wieder gefangen zu haben und er konnte die Lücke zu Gasly wieder schließen.
Auch Russell zu schnell in der Boxengasse
George Russell schien bei seinem ehemaligen Teamkollegen Hamilton gespickt zu haben, denn auch er fuhr zu schnell in der Boxengasse. Aufgrund der engen Verhältnisse ist in Monaco nur 60km/h anstatt den üblichen 80km/h erlaubt. 5 Sekunden für Russel!
Alle guten Dinge sind scheinbar drei: der Nächste zu schnell in der Boxengasse
Gäbe es einen Blitzer, wie man ihn von Autobahnen kennt, hätte er nun das dritte Foto in der Boxengasse geschossen. Diesmal von Franco Colapinto. Und wieder heißt es: 5-Sekunden-Strafe.
Das war’s für den amtierenden Weltmeister
Leider konnte das Problem mit dem Power Unit nicht gelöst werden. Lando Norris musste sein Auto frühzeitig abstellen. Mal wieder. Ein weiteres desaströses Wochenende für den amtieren Konstrukteursmeister McLaren. Definitiv kein Grund zu feiern.
5 Sekunden Strafen-Abo für alle
In den Club der 5-Sekunden-Strafen reihten sich noch Pierre Gasly und Oscar Piastri ein. Während die vorherigen Strafen für das zu schnelle Fahren in der Boxengasse verhängt wurden, kassierte Lance Stroll eine 5-Sekunden-Strafe für mehr als drei Tracklimits. Damit gab es zu diesem Zeitpunkt sechsmal die 5-Sekunden-Strafe.
Gelbe Flagge und Safety Car: Stroll in der Bande
Lance Stroll verpasste die Kurve und beendete den Monaco Grand Prix mit einem Krachen in die Wand.
Schock: Leclerc schlägt beim Neustart ein
Beim Neustart des Rennens blockierten Leclercs hinteren Bremsen. Der Monegasse schlägt in der Bande ein – nicht weit von der Stelle, an der auch Stroll das Rennen beendete. Großer Frust beim Lokalmadator: „Ich werde nicht die verdammte Schuld auf mich nehmen. Diese besch*ssenen Bremsen.“
Rote Flagge: Asphalt löst sich
Die Bande musste nach Leclerc Einschlag inspiziert werden. Außerdem hatte sich etwas Asphalt gelöst. Die Stelle musste repariert und gesäubert werden.
Boxengassenraserei 2.0
Piere Gasly hatte mit einer 5 Sekunden Strafe nicht genug. Deswegen machte er den selben Fehler nochmal und kassierte prompt die zweiten 5 Sekunden.
Neue Strafe freigeschaltet: Russell kassiert Durchfahrtsstrafe
George Russell saß seine 5 Sekunden Strafe nicht beim Boxenstopp in der Safety Car Phase ab. Die Stewards bestraften dies mit einer Durchfahrtsstrafe. Das bedeutet: eine Runde durch die Boxengasse für Russell.
Untersuchung gegen Hadjar
Isack Hadjar hielt zu viel Abstand hinter dem Safety Car, Russell schwärzte den Red Bull Fahrer über Funk an.
Auch gegen Lewis Hamilton wurde eine Untersuchung eingeleitet. Glücklicherweise ging diese ohne weiteren Folgen für den Ferraripiloten aus.
Erneuter Neustart um 17:12 Uhr
Beim stehenden Start zogen Antonelli und Hamilton vorne weg. Russell hielt währenddessen das ganze Feld auf. In der Hairpin Kurve versuchte Hülkenberg ein starkes Überholmanöver und trifft dabei Carlos Sainz. Für den Spanier im Williams ist damit das Rennen vorbei.
Hadjars Untersuchungen gehen in die nächste Runde
Von einer Strafe wegen zu hohem Abstand in der Safety Car Phase sahen die Stewards ab. Jedoch stand Hadjar erneut auf dem Untersuchungszettel – während der roten Flagge schien der Red Bull Fahrer die Regeln missachtet zu haben. Nach dem Rennen wird die Situation näher unter die Lupe genommen werden.
Kimi Antonelli holt sich den 5. Sieg in Folge!
Der 19-Jährige holt sich in Monaco seinen fünften Sieg in Folge! Mit dem Sieg kann er seine WM-Führung auf 156 Punkte ausbauen. Sein Teamkollege George Russell hingegen geht leer aus. Das Podium machen Lewis Hamilton und Isack Hadjar komplett.
Strafentscheidungen nach dem Rennen
Unter der roten Flagge haben Red Bull Mechaniker zunächst an Hadjars Auto zu viele Änderungen vorgenommen, was ein Regelverstoß dargestellt. Nach Anweisung des anwesenden FIA-Repräsentanten setzten diese das Auto wieder auf den vorherigen Zustand zurück. Aufgrund dessen erhält Hadjar keine Strafe.
Sergio Perez bekommt nachträglich eine 10 Sekunden Strafe und rutscht damit aus den Punkten. Der Mexikaner stand beim Neustart nach der roten Flagge nicht richtig in seiner Startbox, was die Stewards dadurch als Fehlstart werteten. Dadurch fällt er von P10 auf P15.
Das Ergebnis des Großen Preis von Monaco 2026
| Position | Fahrer | Team | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Kimi Antonelli | Mercedes | 25 |
| 2 | Lewis Hamilton | Ferrari | 18 |
| 3 | Isack Hadjar | Red Bull Racing | 15 |
| 4 | Oscar Piastri | McLaren | 12 |
| 5 | Liam Lawson | Racing Bulls | 10 |
| 6 | Arvid Lindblad | Racing Bulls | 8 |
| 7 | Pierre Gasly | Alpine | 6 |
| 8 | Alex Albon | Williams | 4 |
| 9 | Esteban Ocon | Haas | 2 |
| 10 | Fernando Alonso | Aston Martin | 1 |
| 11 | Gabriel Bortoleto | Audi | 0 |
| 12 | George Russell | Mercedes | 0 |
| 13 | Nico Hülkenberg | Audi | 0 |
| 14 | Franco Colapinto | Alpine | 0 |
| 15 | Sergio Perez | Cadillac | 0 |
| 16 | Carlos Sainz | Williams | DNF |
| 17 | Charles Leclerc | Ferrari | DNF |
| 18 | Lance Stroll | Aston Martin | DNF |
| 19 | Lando Norris | McLaren | DNF |
| 20 | Oliver Bearman | Haas | DNF |
| 21 | Valtteri Bottas | Cadillac | DNF |
| 22 | Max Verstappen | Red Bull Racing | DNF |




































