In der Vergangenheit trauten sich immer wieder Motorsportler aus anderen Rennserien in einen Boliden der Formel 1.
Auch Fabio Quartararo, der 2021 MotoGP-Weltmeister wurde, sollte eigentlich schon längst in einem Boliden gesessen haben. Doch sein geplanter Mercedes-Test verlief im Sande.
Fabio Quartararo gehört zu den besten Fahrern der MotoGP. © IMAGO / IPA SportQuartararo drängt weiter auf Formel-1-Test
Gegenüber motorsport.com verriet der Franzose, dass er weiterhin heiß auf einen Einsatz in einem Formel-1-Wagen ist.
„Ja, natürlich. Wir hatten eine Vereinbarung, aber wir haben es nie wirklich umgesetzt. Aber ich war im Simulator, da war ich gar nicht so schlecht, also ist das etwas, was ich in meinem Leben machen möchte, und wir werden etwas organisieren.“
2019 hatten Yamaha und Mercedes mit Monster Energy und Petronas zwei gemeinsame Sponsoren und begeisterten unter anderem mit einem Event, bei dem MotoGP-Legende Valentino Rossi und Rekordweltmeister Lewis Hamilton zusammen auf der Strecke unterwegs waren.
Doch zu einem Formel-1-Test kam es für Quartararo nicht. Und das, obwohl der Topstar laut eigenen Aussagen bei einem Silverstone-Rennen im Simulator abgeliefert habe und am Ende nur 2,2 Sekunden hinter Bottas gelegen sei.
Im Formel-1-Paddock ist deutlich weniger los als in der MotoGP. © IMAGO / ZUMA Press WireFormel 1 eine andere Welt?
Am Wochenende war Quartararo zu Gast beim Rennwochenende in Barcelona. Bei seinem Besuch bemerkte er vor allem einen großen Unterschied zwischen den Rennserien: Die Formel 1 ist deutlich exklusiver.
„Es sind viel, viel weniger Leute da. Ich habe mich also mit Lando Norris mitten im Fahrerlager unterhalten, das war ziemlich schön.“
Als Formel-1-Fahrer könne man die Zeit im Fahrerlager deutlich besser genießen, „weil man dort entspannter ist und ganz in Ruhe mit dem Roller unterwegs sein kann.“
Für ihn seien die MotoGP und die Formel 1 „zwei verschiedene Welten“, doch er fühle sich trotzdem weiterhin in seiner Rennserie wohl. Einen Wechsel in die Formel 1 wird es also wohl nicht geben.
Sollte der Franzose in Zukunft einen Formel-1-Wagen testen wollen, ist wohl McLaren die offensichtlichste Option. Seit 2023 ist Monster Energy ein großer Sponsor des Teams.
Die weltbekannte Energy-Drink-Marke ist auch bei Yamaha weiterhin an Bord. Mal schauen, ob man Quartararo in naher Zukunft in einem Boliden der Königsklasse des Motorsports sehen wird.




































