Während am neuen Reglement gefeilt wird, wird gleichzeitig bereits kräftig über die neue Formel-1-Ära diskutiert.
Vor allem FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem machte in einigen Interviews klar, dass er den V8-Motor 2030 oder 2031 zurückbringen wolle.
© Moy / XPB ImagesBrown offen für V8-Rückkehr
In einer Medienrunde sprach auch McLaren-CEO Zak Brown über eine mögliche V8-Rückkehr. Er verdeutlichte zwar, dass man sich in „technologischer Hinsicht“ auf Mercedes verlassen müsse, doch der US-Amerikaner scheint offen für eine solche Änderung zu sein.
„Ich finde, alles, was wir vom Präsidenten über einen V8, einen größeren Verbrennungsmotor, den richtigen Kraftstoff, weniger Batterie und Hybrid hören – all das klingt gut.“
Zwar gingen seine technischen Kenntnisse „nicht weit darüber hinaus“, trotzdem sei er offen für eine solche Änderung, „die man ausprobieren sollte“.
Wie bereits erwähnt würde das neue Reglement entweder 2030 oder 2031 an den Start gehen. Doch trotz der Ben-Sulayem-Offensive ist noch lange nicht klar, in welche Richtung sich die Formel 1 in Zukunft entwickeln wird.
Mehr Verbrenneranteil wird es bereits im nächsten und übernächsten Jahr geben. Das diesjährige Reglement musste nach viel Kritik und unschönen Szenen bereits angepasst werden.
© Rew / XPB ImagesMcLaren bald mit eigenem Motor?
Doch eine Rückkehr zum V8-Motor wäre natürlich eine deutlich größere Änderung. Die könnte auch zur Folge haben, dass McLaren einen völlig neuen Weg einschlägt und zum ersten Mal einen eigenen Motor in der Formel 1 an den Start bringt.
„Wir müssen einfach abwarten und sehen, wie die Vorschriften aussehen. Wenn wir sie interessant finden, werden wir uns das vielleicht einmal ansehen, aber bis dahin wissen wir ja, was die Zukunft bringen mag.“
Doch Brown machte gleichzeitig deutlich, dass eine solche Diskussion „zum jetzigen Zeitpunkt eine Ablenkung“ wäre. Denn McLaren muss nun erst einmal mit dem derzeitigen Reglement klarkommen und den Weg zurück an die Spitze finden.
Immer wieder hatte der Rennstall in diesem Jahr mit technischen Problemen zu kämpfen. Zusätzlich befindet sich noch Oscar Piastri in einem echten Formtief. Zurzeit ist das Weltmeisterteam nur dritte Kraft in der Formel 1. Bis zur Sommerpause muss McLaren aufwachen – ansonsten könnte es eine lange Saison werden.




































