Lewis Hamilton ist vor allem eins: Fleißig. Hamilton weiß was er will. Er ist keiner, der sich zurücklehnt und den anderen die Arbeit überlässt. Das bestätigt auch Formel 1 Legende und der Weltmeister von 1996 Damon Hill.
Geheimrezept Kommunikation
Hamiltons Start bei Ferrari in der letzten Saison war alles andere als rosig. Er war nicht einmal annähernd an der Chance eines Rennsieges.
Jedoch hat sich diese Saison das Blatt klar gewendet. Einen Sieg konnte er schon einfahren, viermal stand er neben seinem Sieg schon auf dem Podium. Ferrari ist nach Mercedes das Team mit den meisten Rennsiegen dieses Jahr. In einer Medienrunde verriet Hamilton, woran es vielleicht liegen könnte.
Seit dem letzten Jahr arbeite er eng mit dem Team und Ingenieuren zusammen. Er liefert detailliertes Feedback und Verbesserungsvorschläge, womit er besser klarkäme.
Kommunikation ist wichtig für Hamilton | © Batchelor / XPB Images„Es waren keine Befehle“, machte der Rekordweltmeister deutlich, „Es ging eher in die Richtung ‘Hey, können wir nicht…’, ‘Haben wir das schon ausprobiert?’, ‘Wenn wir das versuchen, könnte man da vielleicht…’ oder ‘Das können wir besser machen’.“
„Es geht einfach darum, Gespräche zu führen. Das Team ist da wirklich sehr empfänglich.“
Erfolgsmaschine Hamilton
Hamiltons Arbeitsmoral ist auch anderen positiv aufgefallen. Schließlich ist er nicht umsonst so weit gekommen. Damon Hill beschreibt den siebenfachen Weltmeister auf F1.com symbolisch wie folgt: „Sahne steigt schließlich immer nach oben, oder nicht?“
„Wenn man ihn in der Mitte durchschneiden würde, würde da ganz klar ‘Wettkämpfer’ stehen.“, führte Hill weiter aus.
Was auch immer er anpackt – er wird damit Erfolg haben. Ich glaube nicht, dass es ihm leichtfällt, einen Gang zurückzuschalten.
Sein erster Sieg in Rot | © Rew / XPB ImagesDer ehemalige Formel 1 Pilot merkte an, wie hart Hamilton über den Winter gearbeitet habe. Er habe in gewisser Weise so die Kontrolle bei Ferrari übernommen und das Team so verändert, wie es für ihn am besten funktioniert.
Warum das für Hamilton so einfach sei, erklärte Hill wie folgt: „Sie haben ihn unter Vertrag genommen und viel Geld für ihn bezahlt. Er sagt sich also: ‘Okay, ich werde nicht einfach hier rumsitzen und das tun, was ihr macht. Ich werde euch sagen, was ich mache, und ihr werdet dafür sorgen, dass es zu mir passt.‘“
Er setzt die Macht und den Ruf, über den er verfügt, ein, um sich selbst zu schützen. Damit hat er völlig recht.
Diese Macht und der Ruf kommen auch nicht von irgendwoher. Sieben Weltmeistertitel sprechen in dem Fall für sich.

































