Max Verstappen landete beim Österreich GP mit Platz 2 auf dem Podium und konnte dank der neuen Upgrades seines Red Bulls an der Spitze mitfahren. Im letzten Jahr konnte Verstappen eine wahnsinnige Aufholjagd im WM-Kampf hinlegen. Auch für dieses Jahr sollte man Max Verstappen auf dem Schirm haben, sagen Ex-Formel 1 Fahrer Marc Surer und der ehemalige Rennleiter Niels Wittich.
Verstappen kann vorne mitmischen
Im letzten Jahr fehlten dem Niederländer zwei Punkte um den fünften Titel in Folge zu gewinnen. In 2025 legte er eine riesige Aufholjagd von über 100 Punkten hin und verpasste am Ende nur knapp den Titelerfolg. Auch aktuell fehlen Verstappen über 100 Punkte auf den WM-Leader Kimi Antonelli.
In Österreich brachte Red Bull einige Upgrades. Nach dem Crash im Qualifying, war der 28-Jährige wie ausgewechselt und fuhr von Startplatz 5 aufs Podium. Die Upgrades scheinen gewirkt zu haben. „Wir müssen noch mindestens ein Rennen abwarten, ob das jetzt wirklich der entscheidende Schritt war“, sagte der ehemalige Formel 1 Pilot Marc Surer. Er sieht mit Freude dem möglichen WM-Kampf Verstappens entgegen.
Es wäre schon, wenn Max da vorne mitmischt und das Ganze ein bisschen aufmischt. Immer nur Mercedes gegen Hamilton, das kann es ja auch nicht sein.
Surer hofft, dass Red Bulls Upgrade nicht nur streckenspezifisch in Österreich gut funktionierte, sondern auch zukünftig für Action sorgen kann.
Der Niederländer fuhr von P5 auf P2 in Österreich | © Moy / XPB ImagesLaut Wittich ist theoretisch alles möglich
Auch laut dem ehemaligen Rennleiter Niels Wittich sei Max Verstappen nicht zu unterschätzen. Schließlich seien noch viele Rennen zu fahren und viele Punkte zu holen.
Und was ja teilweise im Motorsport immer so ist: Ein Hoch hält nicht immer an bei einem Team
Wittich fügte hinzu: „Selbst wenn jetzt ein Kimi Antonelli, der da 3,4,5 Rennen hintereinander gewonnen hat, was ja wirklich eine Wahnsinnsleistung gewesen ist. Das muss aber nicht immer so weitergehen.“
Noch ist die Saison natürlich lang. Gerade einmal acht von 22 Rennen wurden absolviert. Verstappen sollte man auf keinen Fall schon jetzt vom WM-Kampf ausschließen, denn um es in den Worten Wittichs zu sagen: „Theoretisch ist alles möglich, überhaupt keine Frage.“




































