In der vergangenen Woche überraschte die Formel 1 mit einigen Regeländerungen für die kommende Saison.
Auch der Rennkalender für 2027 wurde veröffentlicht. Er enthält unter anderem zehn Sprintrennen – eins davon in Monaco.
Surer erklärt Rennkürzungen
Viele Fans waren erbost darüber, dass sich die Rundenanzahlen der Rennen um 2-3 Runden verkürzen werden, was auch aufgrund der hohen Preise für Rennwochenenden auf den ersten Blick sehr zweifelhaft erscheint.
Auch Lewis Hamilton regte sich jüngst über Kürzungen auf. In Race Control, der Champ1-Analyse zum Rennwochenende, machte Marc Surer allerdings deutlich, warum die Regeländerung sein muss.
Weil die Motoren mehr Sprit verbrauchen, heißt das auch, dass sie größere Tanks brauchen. Da müssen alle neue Chassis bauen, und das würde ja auch eine grundlegende Änderung vom Auto bedeuten.
Im Grunde wäre die Regeländerung die einfachste Lösung und der Schweizer glaubt nicht, dass man die kürzere Renndistanz am Ende wirklich bemerken würde. Am Ende wäre es aufgrund der Erhöhung des Verbrenneranteils in der kommenden Saison unabdingbar.
Im Monaco wird es in der nächsten Saison zum ersten Mal ein Sprintrennen geben. © Charniaux / XPB ImagesSprintrennen in Monaco „ein Witz“
Auch über das erste Sprintwochenende, das in der kommenden Saison in Monaco ausgetragen wird, wurde gesprochen. Surer hat dazu eine klare Meinung.
Ein Witz, ja, weil so, wie man am Start wegfährt, so wird man ins Ziel kommen. Also, das ist ein Witz. Auf der anderen Seite gibt es 2 Qualifyings. Die Qualifyings sind immer spannend.
Doch vor allem die fehlenden Trainingseinheiten, die durch ein Sprintwochenende über die Bühne gehen, machen dem Schweizer Sorgen.
Vor allem haben die Teams jetzt nur eine Stunde oder eineinhalb Stunden Zeit, sich auf die Strecke einzuschießen. Und hat die Strecke noch keinen Grip. Und wenn es ins Qualifying geht, hat die Strecke Grip. Das wird für die Ingenieure natürlich ein großes Kopfzerbrechen werden.
Wie ein Sprintwochenende in Monaco wirklich werden wird, kann man allerdings erst im kommenden Jahr abschließend bewerten. Doch die Prognosen fallen alles andere als gut aus.































