Diverse Formel 1 Experten glauben, dass die Leistungssteigerung von Lewis Hamilton in diesem Jahr mit den neuen Autos zusammenhänge. Der siebenfache Weltmeister wehrte sich nun gegen diese Anschuldigungen und wies die Experten in die Schranken.
Holpriger Start bei Ferrari
Seine erste Saison bei der Scuderia verlief letztes Jahr wenig erfolgreich. Kein einziges Mal stand Hamilton auf dem Podium, von einem Rennsieg konnte er nur träumen. Teamkollege Charles Leclerc stand 2025 wenigstens sieben Mal auf dem Treppchen. Auch in der Fahrerwertung hing Leclerc Hamilton ab. Der Monegasse beendete die Saison auf Platz 5 mit 242 Punkten. Der Brite lag mit 156 Punkten dahinter auf Platz 6 – das bisher zweitschlechteste Ergebnis des Rekordweltmeisters! Nur bei seiner letzten Saison bei Mercedes in 2024 war er weiter hinten in der WM-Wertung.
Für dieses Formtief haben Experten wie Nico Rosberg, Damon Hill und Jacques Villeneuve folgende Erklärung: Hamilton sei mit der Flügelauto-Generation nicht zurechtgekommen. Der Beweis dafür sei, dass Hamilton in dieser Ära von 2022 bis 2025 nur zwei Rennsiege einfuhr. Davon war nur einer aus eigener Kraft, Silverstone 2024. Der Sieg in Belgien 2024 bekam er dank einer Disqualifikation seines damaligen Teamkollegen George Russell geschenkt.
Hamilton stand 2024 das letztes Mal für Mercedes auf dem obersten Podestplatz | © Coates / XPB ImagesHamilton meldet sich selbst zu Wort
2026 begann nicht nur eine neue Ära in der Formel 1, auch Lewis Hamilton schien wie ausgewechselt zu sein. In Barcelona fuhr er seinen ersten Rennsieg in Rot ein. In der Fahrerwertung steht er aktuell auf Platz 2. Diesmal ist er es, der den Teamkollegen in den Schatten stellt.
Der Brite dementiert jedoch, dass der plötzliche Wandel an der neuen Generation der Autos läge. Damit widerspricht er der Argumentation der Experten.
Die Rennen, die ich mit der vorherigen Autogeneration gewonnen habe, bin ich genauso gefahren wie heute. Da ist all dieses Gerede, dass mir diese Generation nicht lag, aber so einfach ist das nicht.
Außerdem erklärte er, dass sich das Verständnis der Autos stark verändert habe. Dieses Verständnis spielt heutzutage eine ganz andere und wichtigere Rolle als in den bisherigen Generationen.


































