Isack Hadjar verletzte sich in der Sommerpause an der Hand und konnte das Zandvoort-Rennen nicht bestreiten. Noch ist völlig unklar, wann der Red-Bull-Star wieder zurückkehrt.
Nun wurde enthüllt, dass eine wahre Motorsportlegende dafür gesorgt hat, dass Hadjar nicht zu früh wieder ins Cockpit steigt.
Marc Marquez zählt zu den größten MotoGP-Fahrern aller Zeiten. © Patching / XPB ImagesHadjar fragt Marquez nach seiner Meinung
Denn, wie Marc Marquez der offiziellen Moto-GP-Website verriet, kontaktierte der Franzose den neunfachen Weltmeister, der in seiner Karriere immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte.
„Hadjar hat mich kontaktiert. Ich bin natürlich kein Arzt, aber sie wollte einfach nur einen Rat, denn manchmal ist es für einen Fahrer – in diesem Fall einen Rennfahrer – extrem schwierig, weil man manchmal das Gefühl hat: ‚Okay, vielleicht schaffe ich es doch‘, aber es fällt schwer zu akzeptieren: ‚Okay, ich werde das Rennen auslassen und mich besser auf das nächste vorbereiten.‘“
Er habe Hadjar klargemacht, dass das Verpassen von einem Rennen nicht das eigene Leben verändern würde. Doch das Leben könnte sich verändern, wenn man zu früh von einer Verletzung zurückkäme und sie damit verschlimmere.
Der Spanier hatte sich beim ersten Rennen 2020 in Jerez einen Knochen im Arm gebrochen. Marquez wurde operiert und kam zu früh zurück. Dadurch schwächte sich eine Platte, die an seinem Arm befestigt war. Erst 2022, nach einer erneuten Operation, kam sein Arm wieder nah an den Normalzustand.
„Mein Leben hat sich seit der Verletzung in Jerez stark verändert, deshalb habe ich versucht, Isack diesen Rat mit auf den Weg zu geben. Ich glaube, er hat die richtige Entscheidung getroffen, denn er hat noch eine lange Karriere vor sich.“
Steht Hadjar vor dem Comeback? © Moy / XPB ImagesMonza-Rückkehr möglich – Paarungen für nächstes Jahr stehen wohl
Laut dem GPblog soll Isack Hadjar mittlerweile optimistisch sein, in Monza zurückkehren zu können. Und um sein Cockpit muss sich der Franzose wohl auch keine Sorgen machen.
Denn, obwohl Lawson überzeugte, soll er auch im nächsten Jahr neben Arvid Lindblad für die Racing Bulls an den Start gehen. Hadjar soll weiterhin neben Max Verstappen beim Schwesterteam fahren.
Nikola Tsolov drückt zwar von hinten, er soll aber als Ersatz- und Testfahrer erste Erfahrungen sammeln. Die Leistungen von allen vier Bullen-Piloten sind in dieser Saison wohl zu gut, um irgendwas zu verändern.
Hadjar hat trotz seiner unglücklichen Verletzungen weiterhin eine große Zukunft, wenn er so weitermacht, wie in dieser Saison. Das wird ihm auch Marc Marquez klargemacht haben.






























