Isack Hadjar war in den letzten Tagen eigentlich optimistisch, dass er am kommenden Wochenende wieder im Red Bull sitzen kann.
Doch in einem offiziellen Statement machte der Rennstall klar, dass der Franzose auch den Großen Preis von Italien verpassen wird. Liam Lawson wird ihn wieder ersetzen, während Tsunoda weiterhin im Racing Bull auf sich aufmerksam machen kann.
Liam Lawson bleibt im Red-Bull-Cockpit. © Moy / XPB ImagesLawson und Tsunoda vor nächster Feuerprobe
Hadjar verletzte sich während der Sommerpause beim Boxen an der Hand und hatte eigentlich den Plan, nach dem Zandvoort GP zurückzukehren.
Doch weder Fahrer noch Rennstall wollen das Risiko eingehen, dass die Verletzung größer werden könnte. Der Franzose holte sich sogar einen Ratschlag bei einer echten Motorsportlegende.
Der Rennstall erklärte die Entscheidung in einem offiziellen Statement auf X.
„Liam wird beim Großen Preis von Italien in Monza an der Seite von Max an den Start gehen, während Isack nach der Handgelenksverletzung, die er sich während der Sommerpause zugezogen hat, weiterhin vielversprechende Fortschritte macht.“
Liam Lawson und Yuki Tsunoda machten ihre Sache bereits in Zandvoort gut und dürfen sich daher in Monza noch einmal beweisen. Bei Hadjar will man weiterhin abwarten.
„Das Team beobachtet seine Rehabilitation genau und wird vor seiner Rückkehr in den Wettkampf keine unnötigen Risiken eingehen. Es wünscht ihm eine schnelle Genesung.“
Hadjar bleibt wohl bei Red Bull. © Moy / XPB ImagesRed Bull will mit Hadjar verlängern
Trotz der unglücklichen Verletzungen in der Sommerpause scheint man bei Red Bull mit den Leistungen des Franzosen zufrieden zu sein. Noch ist sein Sitz für die kommende Saison allerdings noch nicht in trockenen Tüchern.
Laut Auto Motor und Sport will man Hadjar einen neuen Vertrag vorlegen und ihm ein Stammcockpit für die kommende Saison vorlegen. Daran sollen auch die Leistungen von Liam Lawson nichts ändern.
Für Hadjar selbst geht es jetzt erst einmal darum, schnellstens wieder fit zu werden. Wie es mit dem Grand Prix in Madrid am darauffolgenden Wochenende aussieht, ist derzeit nicht abzusehen. Eines ist klar: Auch in Madrid will man beim Red-Bull-Star sicher kein Risiko eingehen.































