Auch knapp zwei Wochen danach sorgt der Große Preis von Monaco noch für Schlagzeilen. Die Pitlane-Farce sorgte unter anderem dafür, dass Pierre Gasly sein Podium verlor – später aber wieder zurückbekam.
Auch Mercedes wollte ein Right of Review einlegen, da George Russell durch mehrere Strafen aus den Punkten fiel. Nun zog der Rennstall dies aber wieder zurück, obwohl die FIA sich die Situation anschauen wollte.
Toto Wolff und Co. ziehen das Right of Reviw zurück. © IMAGO / MAXPPPMercedes wollte Aufarbeitung erreichen
In einem offiziellen Statement meldete sich der Rennstall zu Wort und erklärte, dass man sich nach der Gasly-Entscheidung alle möglichen Optionen offenhalten wollte.
Es habe ein kleines Zeitfenster während des Rennwochenendes beim Großen Preis von Barcelona gegeben, in dem Mercedes ein Right of Review einlegen konnte. Diese Option habe der Rennstall genutzt.
Die Gespräche mit der FIA und der Formel 1 hätten gezeigt, dass „die einzigartigen Umstände des Monaco-Grand-Prix mit Nachdruck überprüft werden und die Faktoren, die diese verursacht haben, proaktiv ermittelt werden“.
„Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass eine weitere Verfolgung unseres Antrags auf Überprüfung weder unserem Team noch dem Sport dienlich wäre, und haben daher unseren Antrag zurückgezogen.“
Ein kleiner Seitenhieb gegen McLaren und Red Bull? Beide Teams sollen weiterhin Einspruch gegen die Wiederherstellung des Gasly-Podiums eingelegt haben. Die Causa Monaco ist also noch lange nicht abgeschlossen.
Russell hatte in Monaco viel Pech. © IMAGO / Marco CanonieroAuch Russell meldet sich zu Wort
Der Leidtragende, George Russell, meldete sich bei Instagram und unterstützt die Entscheidung seines Teams.
„Wir haben gemeinsam mit dem Team jede einzelne Möglichkeit geprüft, um die Strafe aus Monaco aufzuheben, aber leider hatten wir keine Handhabe.“ Das liegt nun hinter uns, und wir freuen uns darauf, das Beste aus den beiden bevorstehenden Rennen zu machen.
Für den Mercedes-Piloten, bei dem es seit Wochen nicht läuft, wurde der Monaco GP zu einem Desaster. Seine Fünf-Sekunden-Strafe hatte der Brite beim Boxenstopp nicht abgesessen. Daraufhin bekam er eine Durchfahrtsstrafe und musste ohne Punkte nach Hause fahren.
Für die kommenden Rennen in Spielberg und Silverstone scheint der Brite motiviert zu sein. Jetzt muss er auch auf der Strecke zeigen, dass er das Monaco-Rennwochenende hinter sich gelassen hat.




































