Am Sonntag gab es in der Formel 1 viele Diskussionen um die Safety-Car-Phase am Ende des Rennens in Silverstone.
Viele Fans und Experten beschwerten sich über das unspektakuläre Ende des Rennens und philosophierten darüber, wie man es hätte besser lösen können.
#image_titleSzafnauer plädiert für Rote Flagge
Im Podcast High Performance Racing wurde auch genau über diesen Ärger gesprochen. Ex-Alpine-Teamchef berichtete dort von einem Gespräch mit FIA-Direktor Nikolas Tombazis über genau dieses Thema.
„Ich habe die FIA angerufen. Ich habe mit Nikolas gesprochen, und ich dachte, das, was Nikolas mir gesagt hat, sei der Grund dafür gewesen, dass sie so gehandelt haben. Und natürlich hat sich die FIA an die geltenden Regeln gehalten, aber sie hat die Möglichkeit, das Rennen mit der roten Flagge zu unterbrechen.“
Die Rennleitung hätte also entscheiden können, das Rennen zu unterbrechen. Dieses Szenario gab es schon des Öfteren in den letzten Jahren. Frische Reifen, Reparaturen und ein stehender Start hätten für ordentlich Furore sorgen können.
Doch am Ende entschied man sich dagegen und ließ das Rennen, dem Regelwerk entsprechend, hinter dem Safety Car enden. Anders als beim Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi, über das auch am Wochenende wieder vermehrt gesprochen wurde.
Die Rote Flagge wurde in der Formel 1 schon oft geschwenkt. © Batchelor / XPB ImagesRennunterbrechung für die Fans der Formel 1?
Szafnauer verriet, wie er bei seiner Diskussion mit Tombazis argumentierte, um eine mögliche Rote Flagge in Zukunft forcieren zu können.
„Sie hätten das Rennen problemlos mit der roten Flagge abbrechen können. Und als ich ihm das sagte, fragte er: ‚Eine rote Flagge wegen dieser Sache?‘ Ich antwortete: ‚Nein, wegen der Fans.‘ Und wenn man wegen der Fans eine rote Flagge hisst, verstößt man nicht gegen die Regeln.“
Anders als 2021 könne man also ein spannendes Rennfinale gewährleisten, ohne dabei gegen die geltenden Regeln zu verstoßen, so der US-Amerikaner.
Auch in Zukunft wird es in der Formel 1 immer wieder Crashes in den letzten Rennrunden geben. Eventuell wird man nach den neuesten Diskussionen über ein solches Szenario noch einmal mehr diskutieren. Fest steht: Fast niemand war mit dem Rennende hinter dem Safety Car so richtig glücklich.
Szafnauer selbst will nach einer unglücklichen Zeit in der Formel 1 eigentlich wieder zurück in die Königsklasse des Motorsports. Doch seit einigen Monaten hat er nun erst einmal einen neuen Job in einer anderen Rennserie.




































