Die BBC verkündete bereits vor einigen Tagen, dass Red Bull kurz davor ist, die Stelle als Direktor des Junior-Programms neu zu besetzen.
Nun hat man Vollzug gemeldet: Gwen Lagrue, der einen ähnlichen Posten bei Mercedes inne hatte, wechselt ab der kommenden Saison zum österreichischen Rennstall.
Laurent Mekies freut ich über den Lagrue-Coup. © Rew / XPB ImagesFreude über Lagrue-Verpflichtung bei Red Bull
Red Bull verkündete den Deal auf der offiziellen Website. CEO und Teamchef Laurent Mekies machte deutlich, wie sehr er sich über den Deal freue.
„Gwen gehört zu den absolut besten Talententwicklern in der Formel 1, und ich weiß aus erster Hand, welche Fachkompetenz, Führungsstärke und Leidenschaft er in die Förderung junger Fahrer einbringt. Das Red Bull Junior-Programm war schon immer ein Eckpfeiler des Erfolgs von Red Bull; dass Gwen es künftig leitet, unterstreicht den hohen Stellenwert, den wir weiterhin der Entwicklung der nächsten Generation von Formel-1-Talenten beimessen.“
Im gleichen Atemzug dankte Mekies noch einmal Helmut Marko, der „dank seiner Vision, seines Engagements und seiner Fähigkeit, herausragende Talente zu erkennen und zu fördern“ dafür gesorgt habe, dass sich das Junior-Programm zum „Maßstab in der Formel 1“ entwickelt habe.
Das Red-Bull-Junior-Programm brachte zahlreiche Top-Fahrer hervor. Neben Max Verstappen wurden unter anderem Carlos Sainz, Alex Albon und Pierre Gasly unter Helmut Marko zu gestandenen Formel-1-Fahrern. Mit Arvid Lindblad und Isack Hadjar sind die beiden nächsten Youngster auf dem Weg dahin.
Gwen Lagrue verlässt Mercedes. © Bearne / XPB ImagesLagrue freut sich auf „neues Kapitel“ – Mercedes bedankt sich
Auch Gwen Lagrue freut sich auf seine neue Aufgabe beim österreichischen Rennstall.
„Der Wechsel zu Oracle Red Bull Racing markiert für mich den Beginn eines spannenden neuen Kapitels. Nach elf unvergesslichen Jahren bei Mercedes hatte ich das Gefühl, dass nun der richtige Zeitpunkt für eine neue Herausforderung gekommen ist, um mich sowohl persönlich als auch beruflich weiterzuentwickeln.“
Das Red-Bull-Junior-Programm lobte er in den höchsten Tönen. Für ihn zähle es zu den „angesehensten und erfolgreichsten Nachwuchsförderprogrammen im Motorsport“. Er bedankte sich für seine neue Aufgabe und wolle dafür sorgen, dass die nächste „Generation von Formel-1-Rennsiegern und Weltmeistern“ entstehe.
Auch sein baldiges Ex-Team, Mercedes, meldete sich mit einem Statement in den sozialen Medien zu Wort und verdeutlichte, wie erfolgreich die Zeit von Lagrue beim Team war.
„Danke, Gwen. Es war eine großartige gemeinsame Zeit. Gemeinsam haben wir viele junge Rennfahrer gefördert – darunter unsere aktuellen F1-Piloten George und Kimi –, und du hast dabei einen fantastischen Beitrag geleistet.“
Das Team werde immer ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm pflegen und wünsche ihm für seine nächste Aufgabe alles Gute. Wie der Rennstall auf den Abgang reagieren wird, ist derzeit noch unklar.































