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Kalender-Schock droht: Formel 1 bereitet Absage von Bahrain und Saudi-Arabien vor!

Die Eskalation im Nahen Osten bringt den F1-Kalender ins Wanken – laut Berichten arbeitet die Königsklasse bereits an der Streichung der beiden April-Rennen. Wie die aktuelle Entwicklung aussieht.

© IMAGO / ABACAPRESS / XPB / Getty Images / Red Bull

Insider berichten, dass intern bereits an einer Absage der beiden Golf-Rennen gearbeitet wird – eine Entscheidung könnte in wenigen Tagen fallen.

Die Formel-1-Saison 2026 ist gerade erst gestartet – doch schon droht dem Kalender der Königsklasse ein massiver Einschnitt. Nach neuen Informationen arbeitet die Formel 1 intern offenbar bereits an der Absage der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien.

Archivbild vom 28.02.2026: Die Lage in Nahost hat sich auch rund zwei Wochen später kaum verändert | © IMAGO / Anadolu Agency

Der Hintergrund: die weiterhin eskalierende Lage im Nahen Osten.

Im Hintergrund soll derzeit die Absage des Bahrain- & Saudi-Arabien-GP vorbereitet werden | © Moy / XPB Images

Formel 1 bereitet offenbar Absage vor

Wie das Online-Portal SoyMotor.com am Montag berichtet, bereitet die Formel-1-Organisation aktuell die Streichung beider Grands Prix vor.

Im Februar wurden hier noch die Testfahrten absolviert. An einen Grand-Prix ist derzeit nicht zu denken | © Moy / XPB Images

Demnach sollen sowohl das Rennen in Bahrain (10.–12. April) als auch der Saudi-Arabien-Grand-Prix in Jeddah (17.–19. April) wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten abgesagt werden.

Offiziell bestätigt ist diese Entscheidung bislang noch nicht. Laut dem Bericht soll sie jedoch bereits in der kommenden Woche verkündet werden.

Sollte es dazu kommen, wäre es einer der größten Einschnitte in den Formel-1-Kalender seit der Pandemie-Saison 2020.

Sky Sports News berichtete vergangene Woche, dass es wohl keinen Ersatz geben würde | © IMAGO / HMB-Media

Sky: Rennen würden wohl nicht ersetzt

Bereits am vergangenen Freitag hatte Sky Sports News berichtet, dass beide Rennen ernsthaft auf der Kippe stehen. Darüber hatte CHAMP1 bereits am Freitag berichtet.

Demnach gibt es innerhalb der Formel-1-Führung keine konkreten Pläne für Ersatzrennen, falls Bahrain und Saudi-Arabien tatsächlich gestrichen werden.

Archivbild von Mai 2021: Damals fuhr die Formel 1 im Rahmen eines Notkalenders in Portugal | © Batchelor / XPB Images

Als mögliche Alternativen wurden zwar Strecken wie Portimão in Portugal oder Imola in Italien diskutiert – doch laut Sky wäre die Organisation eines Rennens in so kurzer Zeit kaum realistisch.

Die Konsequenz:
Der Formel-1-Kalender würde von 24 auf 22 Rennen schrumpfen.

Zwischen dem Japan-Grand-Prix Ende März und dem Rennen in Miami Anfang Mai würde dadurch eine ungewöhnlich lange Pause von fünf Wochen entstehen.

Der F1-CEO äußerte sich gegenüber Sky Sports zu Bahrain und Saudi | © Batchelor / XPB Images

Formel-1-CEO Stefano Domenicali erklärte dazu:

„Unser erster Ansatz ist immer die Sicherheit aller Beteiligten – der Menschen, der Teams und der Veranstalter.“

Eine Entscheidung wolle man jedoch erst treffen, wenn die Lage vollständig bewertet sei.

In Melbourne konnte die Formel 2 fahren. Doch wie sieht das für Bahrain aus? | © XPB Images

Logistik-Chaos bei Formel 2 und Formel 3

Besonders kompliziert ist die Situation für die Nachwuchsserien Formel 2 und Formel 3.

Ursprünglich sollte deren Ausrüstung direkt nach dem Saisonauftakt in Melbourne von Australien nach Sakhir in Bahrain transportiert werden, wo Testfahrten und anschließend das Rennwochenende geplant waren.

Doch der Krieg im Nahen Osten hat diese Logistikpläne bereits durcheinandergebracht.

Laut SoyMotor.com bleibt das gesamte Equipment der beiden Serien nun zunächst eine zusätzliche Woche in Australien, während neue Transportwege organisiert werden.

Parallel prüft die Formel 1 offenbar, ob F2 und F3 ihre Rennen auf andere Strecken verlegen können, um die Saison dennoch vollständig auszutragen.

Archivbild von August 2023: Kann die Formel 2 auf die Niederlande ausweichen? | © XPB Images

Als mögliche Option gilt unter anderem Zandvoort, das in diesem Jahr eigentlich nicht im Kalender der Nachwuchsserien vorgesehen war.

Kuriose Szene im Flugzeug sorgt für zusätzliche Gerüchte

Zusätzliche Spekulationen löste am Montag ein Beitrag auf der Plattform X aus.

Der Account „Inside Audi F1“ berichtete, ein Fan habe auf einem Flug nach Shanghai die beiden Fahrer Isack Hadjar und Kimi Antonelli belauscht.

Demnach hätten die beiden Nachwuchspiloten darüber gesprochen, dass die Rennen im Nahen Osten bereits gestrichen seien.

Hadjar soll dabei scherzhaft zu Antonelli gesagt haben:

„Das sind zwei Rennen weniger für dich zu gewinnen.“

Zu dem Beitrag wurden Fotos der beiden Fahrer aus dem Flugzeug veröffentlicht. Eine offizielle Bestätigung für diese angebliche Unterhaltung gibt es allerdings nicht.

© IMAGO / ZUMA Press

Entscheidung könnte in wenigen Tagen fallen

Die Formel 1 selbst hat sich bislang nicht offiziell zu einer möglichen Absage geäußert.

Doch hinter den Kulissen laufen offenbar bereits intensive Gespräche über die Zukunft der beiden Rennen.

Spätestens bis zum 20. März soll laut Sky eine endgültige Entscheidung fallen.

Sollte sich die Sicherheitslage im Nahen Osten bis dahin nicht deutlich entspannen, könnte der Formel-1-Kalender 2026 bereits nach dem ersten Rennwochenende massiv verändert werden.

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Timo Chris Heuberger
Timo Chris Heuberger ist Gründer und Geschäftsführer von CHAMP1 Network Germany sowie Journalist und Moderator. Als kreativer und publizistischer Kopf hinter CHAMP1 prägt er seit der Gründung die Entwicklung des digitalen Formel-1-Medienangebots und steht für eine unabhängige, fundierte und meinungsstarke Motorsportberichterstattung. Mit seiner Erfahrung aus dem professionellen Fernseh- und Medienumfeld verbindet Heuberger journalistische Präzision mit der Dynamik moderner Nachrichtenformate. Sein Schwerpunkt liegt auf der Einordnung aktueller Entwicklungen, der Analyse sportlicher und politischer Hintergründe sowie der kritischen Auseinandersetzung mit den Akteuren der Formel 1. In seinen Sendungen und Interviews spricht er regelmäßig mit Fahrern, Teamverantwortlichen, Entscheidungsträgern und renommierten Motorsportexperten – direkt, sachkundig und auf Augenhöhe.
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