Im Sprint war Kimi Antonelli noch der große Gewinner, doch im Rennen kämpfte der 19-Jährige eher gegen sein Auto und nicht mit seinem Auto. Teamchef und CEO Toto Wolff kündigte direkt nach dem Rennen eine große Untersuchung an und was das Team unternehmen werde, damit ein solcher Fehler zukünftig nicht mehr passieren werde.
Antonelli war auf Podiumskurs
Kimi Antonelli hatte Chancen auf ein Podium, wenn nicht sogar den Sieg, in Silverstone, aber dann brach plötzlich etwas in seinem Auto. Panisch funkte der Teenager um Rat bei Bono, doch nach dem ersten Boxenstopp schien noch immer keine Besserung in Sicht. Obendrauf kassierte er sogar noch eine 5-Sekunden-Strafe für Track Limits. Eine Katastrophe, findet auch Mercedes Teamchef Toto Wolff.
„Das Ding darf nicht brechen“ sagte Wolff
Im Interview mit Sky F1 Deutschland sprach Wolff nach dem Rennen über die Gründe für Antonellis Ausfall. Das Team glaubt, der Auslöser für das ganze Debakel war das Fahren über die hohe Kerb in Kurve 9 war. Er findet klare Worte für die Situation: „Trotzdem darf das Ding nicht brechen.“
Bei dem Ding handelte es sich hier um den Bremsluftkanal, der durch ein Karbonteil blockiert ist und womöglich das Radschutzblech eingedrückt ist.
Doch woran es genau lag weiß das Team noch nicht. Genau deswegen kündigte Wolff eine große Untersuchung an Antonellis Auto an. „Ich habe das Auto gesehen, aber so wirklich klar ist es noch nicht“, meinte der Teamboss.
Wir werden das ganze Auto zurück in die Fabrik holen und es dort auseinandernehmen. So können wir sehen wo der Schaden passiert, wie es passiert ist und warum wir so schwerwiegende Konsequenzen davontrugen, dass Antonelli nicht fahren konnte.
Die Radaufhängung sähe auf den ersten Blick zunächst in Ordnung aus, das sei ein weiteres Mysterium, welches es zu lösen gilt.
Konzentrierte Blicke bei Toto Wolff | © IMAGO / PsnewZAntonellis WM-Führung wird geriner
Die ausgebaute Führung des Italieners wird von Woche zu Woche geringer. Erneut holte er im Rennen keine Punkte und so schrumpft sein Abstand zu Teamkollege George Russell auf nur 25 Punkte. Lewis Hamilton lauert mit nur 32 Punkten weniger auf Platz 3.




































