Die Gerüchte um einen Wechsel von Max Verstappen von Red Bull zu McLaren geistern schon seit Wochen durch die Gazetten.
Nun scheint es zwischen dem Niederländer und dem Traditionsrennstall ernst zu werden. Läuft der viermalige Weltmeister bald in Papaya auf?
Verlässt Max Verstappen Red Bull? © Davenport / XPB ImagesSchumacher glaubt an Bruch zwischen Verstappen und Red Bull
Ja! Zumindest, wenn man nach Ralf Schumacher geht. Der Sky-Experte bewertete im Podcast Backstage Boxengasse die Situation und glaubt, dass die Beziehung zwischen Verstappen und Red Bull nicht mehr zu retten ist.
Vor allem beim Setup habe es in letzter Zeit große Unstimmigkeiten gegeben. Während Max Verstappen immer wieder fordere, gewisse Einstellungen zu ändern, würde Red Bull auf den eigenen Vorstellungen beharren.
„Das ist dann auch ein gewisser Vertrauensbruch zwischen Fahrer und Team. Gerade fällt das Ganze noch ein Stück weit mehr auseinander. Lambiase verlässt das Team, der hat wohl auch nicht den Einfluss, den er mal hatte. Da passiert gerade sehr viel.“
Schumacher bestätigt damit indirekt die Gerüchte, dass Lambiase seit seinem angekündigten McLaren-Wechsel gewisse Interna nicht mehr erhält. Aus der Sicht des Deutschen „wird Verstappen sich jetzt mit McLaren hinsetzen.“
Eine Red-Bull-Zukunft schließt der Ex-Formel-1-Pilot hingegen aus. „Irgendwann zerbricht dieser Krug“, sagte Schumacher, angesprochen auf das Verhältnis zwischen Rennstall und Fahrer.
Jos Verstappen sagt immer seine Meinung. © IMAGO / ANPBringt Jos Verstappen Unruhe?
Den Niederländer nimmt er in der ganzen Debatte in Schutz. Verstappen würde sich immer klar äußern, das kenne man aus der Vergangenheit. Er kritisiert vor allem ein Familienmitglied des Niederländers.
„Sein Vater spielt eventuell eine nicht ganz so glückliche Rolle, weil er immer im Fokus ist. Er fängt auch an, Dinge auf eine Art und Weise zu posten, die vielleicht auch nicht richtig ist.“
Schumacher und der Verstappen-Vater liefern sich schon länger eine Privat-Fehde. Vor allem der Niederländer griff den Sky-Experten in der Vergangenheit immer wieder an.
Doch der Deutsche sieht nicht die volle Schuld beim Verstappen-Vater. Vor allem die Anschuldigungen von Martin Brundle, er hätte dafür gesorgt, dass wichtige Leute bei Red Bull gehen würden, finde Schumacher überzogen und halte sie für falsch.
Vor allem Christian Horner hätte damals bei seinem Abgang keine „Hilfe gebraucht“. Der Brite hätte es mit seiner Art und Weise und seinen Problemen „ganz alleine geschafft“.
Nach Silverstone glaubt Schumacher allerdings, dass Verstappen „den Glauben ans Team verloren hat“. Ein großes Beben in der Formel 1 scheint sich also anzubahnen, es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Sache auch öffentlich konkret wird.




































