Nach einem vielversprechenden in die Saison läuft beim Haas-Team mittlerweile nicht mehr viel zusammen.
Den Autos fehlt die Pace, um in die Punkte zu kommen, und oft gibt es auf der Strecke nur das teaminterne Duell zwischen Oliver Bearman und Esteban Ocon, das der Brite zumeist für sich entscheidet.
Oliver Bearman konnte bei seinem Heimrennen keine Punkte sammeln. © Batchelor / XPB ImagesPunkte für Haas auch in den kommenden Rennen wohl nicht drin
In einer Medienrunde nach dem Rennen machte Bearman klar, dass man „zu langsam“ gewesen sei, um zu überholen. Vor allem die Dirty Air habe Probleme bereitet, doch am Ende wäre das Rennen „schmerzhaft gewesen“.
Diese Aussagen können als Alarmsignal gesehen werden. Vor allem die Dirty Air ist bei den meisten Teams in diesem Jahr eigentlich kein großes Thema. Wenn zu den Autoproblemen auch noch Reifenprobleme kommen, kann man nicht konkurrenzfähig sein.
Der britische Youngster machte deutlich, dass er auch in den kommenden Wochen keine wirkliche Besserung erwartet.
„Leider steht nicht allzu viel auf dem Programm, daher werden es zwei harte Rennen vor der Sommerpause.“
Sky-Experte Ralf Schumacher machte schon am vergangenen Wochenende bei Sky klar, dass man als vergleichsweise kleines Team wie Haas Zeit brauche, um den Anschluss an die Punkteränge wiederzufinden.
Esteban Ocon muss um seine Zukunft kämpfen. © Moy / XPB ImagesOcon zufriedener als Bearman
Etwas anders als Bearman, sah sein Teamkollege Esteban Ocon das Rennen. Der Haas-Pilot landete zwar wieder hinter dem Briten und steht derzeit bezüglich seiner Zukunft in der Formel 1 ordentlich unter Druck, allerdings konnte er mit dem Rennen überraschend gut leben, wie er in einer Medienrunde klarmachte
„Sagen wir mal, es war nicht ganz das perfekte Rennen, aber wir hatten ein Auto, das normal lief, ohne größere Probleme. Ich hatte nicht das Problem mit dem Reifenverschleiß, das ich bei vielen Rennen hatte. Ich finde, die Mechaniker und Ingenieure haben gute Arbeit am Auto geleistet; sie haben sich seit den letzten drei oder vier Rennen wirklich verbessert. Das Auto ist in Ordnung und ich konnte mich im Kampf behaupten, das war schön.“
Ocon habe das Rennen genossen, machte aber trotzdem klar, dass man „ein wenig mehr Pace“ benötige, „um näher an die Punkte zu kommen“.
Punkte benötigt vor allem der Franzose dringend, denn schon in der Sommerpause könnte sein Haas-Sitz für die kommende Saison verloren sein. Doch mit der Prognose seines Teamkollegen kann Ocon wohl kaum wirkliche Argumente liefern.




































