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ADUO-Entscheidung vergrößert die Probleme bei Red Bull

Durch die ADUO-Entscheidung könnten sich die Probleme bei Red Bull vergrößern. Nun sind Pierre Waché und Co. gefordert. Ein Kommentar.

© Moy / XPB Images

Die ADUO-Entscheidung ist endgültig offiziell. Und sie gefällt natürlich vor allem einem Team nicht – und das ist Red Bull.

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ADUO-Knall offiziell! Die ADUO-Ergebnisse wurden von der FIA nun offiziell verkündet. Ein Team schaut in die Röhre und könnte nun Entwicklungsprobleme bekommen. Die richtige Entscheidung? #f12026 #formel1 #formula1 #f1tiktok #f1contentcreators #f1 #aduo#redbull #mercedes #ferrari #audi #honda #astonmartin #racingbulls #williams #cadillac #mclarenf1 #motorsport #racing #champ1

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In Zandvoort war das Team die klare vierte Kraft. Nun könnte der Weg an die Spitze noch steiniger werden. Und das hat mehrere Gründe.

Nicholas Tombazis will am ADUO-Verfahren arbeiten.© Moy / XPB Images

Bester Verbrenner nicht gleich bester Motor

Das Ergebnis ist klar. Red Bull hat laut der FIA den besten Motor des Feldes. Das heißt, der Rennstall darf erst einmal keine Upgrades für dieses und für nächstes Jahr einplanen.

Mercedes hingegen soll zwischen 2 und 4 Prozent hinter der Benchmark liegen. Das Top-Team dieser Saison darf also ein zusätzliches Upgrade in dieser und der kommenden Saison bringen. Ferrari, Audi und Honda liegen sogar über 4 Prozent hinter Red Bull und dürfen somit zweimal, jeweils 2026 und 2027, einen neuen Motor bekommen.

Doch wie in den vergangenen Wochen klar wurde, wird nicht der gesamte Motor beim ADUO einbezogen, sondern nur der Verbrenner. Das machte auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff klar.

Das bedeutet, die Batterie und das Zusammenspiel beider Antriebe werden gar nicht mit einbezogen. Der Technische Direktor der FIA, Nicholas Tombazis, machte zuletzt in einem Interview klar, dass man an diesem Punkt plant, etwas zu ändern.

Doch, das bringt Red Bull derzeit gar nichts. Im Gesamtpaket ist man beim Motor wahrscheinlich hinter Mercedes und nun muss man mit ansehen, wie alle anderen Teams den Verbrenner-Rückstand aufholen können.

Bis zum nächsten ADUO-Durchgang muss man nun auch noch lange warten – erst Anfang November soll es die nächsten Ergebnisse geben. Eine bittere Niederlage für den ambitionierten Rennstall.

Pierre Waché steht nun noch mehr unter Druck. © IMAGO / Marco Canoniero

Pierre Waché und Co. durch ADUO gefordert

Im Umkehrschluss heißt die Entscheidung allerdings auch, dass Pierre Waché und Co. nun noch mehr gefordert sind. Denn jetzt liegt die Aufgabe des österreichischen Rennstalls vor allem darin, am Chassis zu arbeiten.

Wenn man mit dem besten Verbrenner des Feldes nur auf Rang 4 der Konstrukteurswertung liegt, weiß man, dass nicht nur die Batterie Schuld an der kleinen sportlichen Krise bei den Bullen ist.

In allen Kategorien, außer bei der Strategie, ist noch deutlich Luft nach oben. Nun muss man dafür sorgen, dass das Design der Boliden von Max Verstappen und Isack Hadjar optimal zum starken Verbrenner passt.

Auch kann man am Batteriemanagement auch ohne Motorenupgrade so einiges machen – das zeigten schon andere Top-Teams wie McLaren in dieser Saison. Der Rennstall bekommt die Entscheidung, was man in dieser Saison noch verbessert, quasi von der ADUO-Entscheidung abgenommen.

Red Bull selbst äußerte sich übrigens noch nicht zur Entscheidung. In der Vergangenheit sorgte man für eine Verzögerung des Verfahrens, da man von der FIA forderte, genau hinzuschauen. Nun sind dem Rennstall allerdings wohl die Hände gebunden. Beugt man sich am Ende dem Schicksal?

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David Heermann
David Heermann verbindet sportliche Leidenschaft mit journalistischem Anspruch. Bereits während seines Medienwissenschaftsstudiums stand für ihn fest, dass er seinen beruflichen Weg im Sportjournalismus gehen möchte. Die Formel 1 begleitet ihn seit seiner Kindheit – heute interessiert ihn jedoch weit mehr als das reine Renngeschehen. Strategische Entwicklungen, teaminterne Dynamiken und die Geschichten abseits der Strecke prägen seinen Blick auf die Königsklasse. Seit 2026 ist er Teil von CHAMP1. Für CHAMP1.NEWS verfasst er regelmäßig News-Artikel, Hintergrundberichte und Analysen. Darüber hinaus präsentiert er Formate auf den Social-Media-Kanälen der Plattform und ordnet in den Sendungen Qualifyings, Sprints und Rennen ein – mit Fokus auf die entscheidenden Szenen, strategischen Wendepunkte und sportlichen Entwicklungen. Sein Anspruch: komplexe Themen klar einordnen, Hintergründe verständlich aufbereiten und die wichtigsten Ereignisse aus der Welt der Formel 1 präzise und professionell vermitteln.
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