Aufgrund des anhaltenden Nahostkonflikts ist immer noch nicht klar, was mit den Rennen in diesem und im kommenden Jahr passieren wird. In diesem Monat soll entschieden werden, ob die Grand Prix in Katar und Abu Dhabi stattfinden können. Jetzt gibt es ein neues Update.
„Bisher sehr ruhig“: Strecken-Präsident von Katar optimistisch
Gegenüber planetf1 äußerte sich nun Abdel-Rahman bin Abdullatif Al Mannai, der Präsident des Lusail International Circuit, und redete Klartext.
„Wir sind in Gang und bereiten uns auf die MotoGP vor, und das gilt auch für unsere Gespräche mit der Formel 1. Natürlich gibt es Dinge, die wir nicht vorhersagen können. Es ist schwierig. Wir wissen nicht, was passieren wird. Die Situation war wechselhaft, obwohl es bisher sehr ruhig war. Es hängt davon ab, was in den nächsten Monaten passiert.“
Man könne die Pläne nicht stoppen, da man bereit sein müsse. Man schaue sich die Lage an und schätze sie ein, doch „bisher läuft alles gut“. Er selbst würde grünes Licht geben.
Trotz der sehr positiven Worte des Präsidenten steht es derzeit um die Nahost-Rennen nicht gut. Logistikpartner DHL stellt sich quer und auch sonst wird es schwierig, die Sicherheit aller Mitarbeiter vor Ort und auch auf der Reise gewährleisten zu können.
Stefano Domeniacli hat noch Hoffnung auf die Nahostrennen. © Rew / XPB ImagesImola wohl weiterhin als Saisonfinale im Gespräch
Sollten Katar und Abu Dhabi dem Krieg zum Opfer fallen, ist die erste Option für das Saisonfinale wohl Imola. Ein Doppelrennen in Las Vegas ist aufgrund der NFL wohl schwer zu realisieren.
Auch Stefano Domenicali machte vor der Sommerpause in einer Medienrunde klar, dass das Saisonfinale aufgrund der logistischen und bürokratischen Hürden in Europa stattfinden muss, wenn die Nahost-Rennen nicht stattfinden können.
„Falls – und ich hoffe wirklich, dass es nicht so kommen wird – die Situation es uns nicht erlaubt, dort zu sein, werden wir die Meisterschaft in Europa zu Ende fahren. Imola ist im Spiel, aber es steht noch nicht fest, dass es Imola sein wird. Es gehört zu den Optionen.“
Die Diskussionen um den Rennkalender 2026 und 2027 werden wohl noch über Monate weitergehen. Denn auch für nächstes Jahr gibt es weiterhin viele Fragezeichen. In diesem Monat soll zumindest klar werden, wie die diesjährige Formel-1-Saison final aussehen soll.































