In den vergangenen Wochen sah es fast so aus, als ob sich die Wege von Carlos Sainz und Williams eher früher als später trennen würden.
Der Spanier war unzufrieden mit der Ausrichtung des Teams und die Ergebnisse vor der Sommerpause machten keinen Mut. Auch die Beruhigungsversuche von James Vowles liefen ins Leere.
Sainz, Vowles und Co. haben sich anscheinend geeinigt. © Bearne / XPB ImagesSainz verlängert wohl noch diese Woche
Doch laut der Marca denkt der Spanier gar nicht an einen Abschied. Denn, wie das spanische Medium schreibt, soll die Verlängerung des Vertrags von Carlos Sainz noch in dieser Woche verkündet werden.
Doch die 30 Millionen, die kursierten, wird Sainz wohl nicht für seine Unterschrift bekommen. Er wird wohl mehr als in seinem alten Vertrag (13 Millionen) erhalten, doch eine so große Summe bleibt Wunschdenken.
In den vergangenen Wochen wurde immer wieder über einen möglichen Wechsel zu Audi spekuliert. Doch dort belegen Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der kommenden Saison die Plätze.
Laut der Marca wäre eine Verkündung vor Donnerstag logisch, damit man während des Media-Days nicht allzu viele Fragen beantworten muss. Doch, ob die Verhandlungen bis dahin wirklich abgeschlossen sind, ist noch unklar.
Sainz wollte sich nicht in die Karten schauen lassen. © Rew / XPB ImagesSpanier hielt sich vor der Sommerpause bedeckt
Vor der Sommerpause wollte sich Sainz noch überhaupt nicht in die Karten schauen lassen und zeigte sich in einer Medienrunde zurückhaltend bezüglich seiner Zukunft.
„Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ich habe immer noch kein Datum. Ich habe immer gesagt, dass ich bis zum Sommer warten würde, um mich mit meinem Team zusammenzusetzen und darüber nachzudenken und mit ihnen, zusammen mit James und den anderen, die Zukunft des Teams und meine eigene Zukunft darin zu besprechen.“
Anscheinend haben ihn diese Gespräche nun doch überzeugt. Klar ist: In dieser Saison wird es für den Spanier weiterhin schwierig, auch wenn er klar besser performt als sein Teamkollege Alex Albon.
Spätestens im kommenden Jahr muss Williams Sainz dann aber ein Auto bereitstellen, das konkurrenzfähiger ist. Ansonsten wird es zwischen Team und Fahrer wohl nur bei einem Jahr weiterer Zusammenarbeit bleiben.

































