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„Hab das Podium nicht erwartet“: Verstappen peitschte den Red Bull nach vorne

Max Verstappen war beim Großen Preis von Ungarn mal wieder nicht zufrieden mit seinem Red Bull. Trotzdem stand er am Ende auf dem Podium.

© Moy / XPB Images

Max Verstappen hatte in Ungarn mal wieder keine gute Zeit mit seinem Red Bull. Immer wieder beschwerte er sich wie „unfahrbar“ das Auto sei. Und dennoch schaffte es der Niederländer den RB22 bis aufs Podium zu bringen – und überraschte sich damit selbst.

Max Verstappen während des Rennens in UngarnVerstappen ist diese Saison nicht zufrieden mit dem Auto | © Rew / XPB Images

Überholmanöver an Hamilton sah Verstappen als einzige Chance

Der vierfache Weltmeister profitierte schon bevor das Rennen überhaupt anfing. Durch die Startplatzstrafen Hamiltons und Antonellis verbesserte sich seine Ausgangsposition auf Platz 4. Beim Rennstart kam er auch besser weg und schob sich an Charles Leclerc vorbei auf den dritten Platz.

Nach dem ersten Boxstopp fiel er jedoch hinter Hamilton zurück. In einem riskanten Manöver stoch er innen in die Kurve vor dem Ferrari und kam so an Hamilton vorbei.

Verstappen selbst beschrieb sein Überholmanöver wie folgt:

Ich sah darin meine einzige Chance und habe es einfach versucht. Wir sind stark beim Bremsen, das hat geholfen! Ich hatte alles unter Kontrolle.

Podium war unerwartet

Die Strategie, nicht unter dem VSC an die Box zu kommen, war riskant, aber sie zahlte sich für Verstappen aus. Er musste danach nur seine alten Reifen irgendwie am Leben erhalten: „Dann ging es einfach darum, auf den Reifen zu überleben und auch mit der Strategie die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich bin sehr glücklich, hier Zweiter zu sein, wenn man [alles] bedenkt.“

„Diesmal machst du meinen Pokal nicht kaputt“: Verstappen und Norris frotzeln auf dem Podium | © IMAGO / Every Second Media

Nach dem Rennen gestand er, dass er zu Beginn des Wochenendes nicht damit gerechnet hätte, sonntags auf dem Podium zu stehen und mit einer Trophäe im Gepäck in die Sommerpause zu gehen. Auf die Frage, ob der zweite Platz und ein Podium über dem lägen, was er und Red Bull nach dem Qualifying erwartet hätten, antwortete Verstappen:

Ja auf jeden Fall. Ich habe nicht damit gerechnet, auf dem Podium zu stehen, aber wir haben hart dafür gearbeitet.

Nichtsdestotrotz steht für ihn fest, dass in der vierwöchigen Formel 1-Pause für das Team noch einiges an Arbeit anstehe und man das Auto weiterhin verbessern muss.

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Laura Schanz
Laura Schanz ist seit Juni Teil des CHAMP1.NEWS-Teams. Ursprünglich kommt sie aus dem Bildungswesen, doch ihre Begeisterung für die Formel 1 entwickelte sich schnell von einem Hobby zu einer echten Leidenschaft. Heute verfolgt sie zwei klare Missionen: Zum einen möchte sie alle Strecken des aktuellen Formel-1-Kalenders persönlich besuchen — sechs davon konnte sie bereits abhaken. Zum anderen will sie mit dem hartnäckigen Vorurteil aufräumen, dass Frauen in der Formel 1 keinen Platz hätten. Für Laura ist die Königsklasse weit mehr als schnelle Autos, laute Motoren und der Geruch von verbranntem Gummi. Mit analytischem Blick begleitet sie Rennwochenenden, ordnet aktuelle F1-News und Entwicklungen ein und schreibt klare, verständliche Artikel rund um das Geschehen auf und neben der Strecke. Darüber hinaus ist sie als Social-Media-Host für CHAMP1 aktiv und gehört bei den Live-Sendungen an den Rennwochenenden neben Chantal und David zum On-Air-Team. Ihr Anspruch: die Formel 1 greifbarer, verständlicher und zugänglicher zu machen — für eingefleischte Fans genauso wie für alle, die gerade erst in diesen Sport eintauchen.
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