Am 13. September soll zum ersten Mal ein Formel-1-Rennen in Madrid stattfinden. Auf dem Madriring sollen die Stars der Königsklasse des Motorsports um den Sieg kämpfen.
Doch bis zum Wettbewerb müssen noch einige Entscheidungen getroffen werden. Und eine davon ist nun gefallen.
Die Reifenwahl könnte den Grand Prix in Madrid beeinflussen. © Moy / XPB ImagesPirelli wählt Reifenmischungen für Madrid
Denn Pirelli hat inzwischen verkündet, dass in Madrid die mittlere Reifenmischung verwendet werden soll. Das bedeutet, die Teams haben die Wahl zwischen C2, C3 und C4.
Der Reifenhersteller begründet die Entscheidung in einem offiziellen Statement damit, dass das Streckenlayout ähnlich wie in Silverstone und Spa sei.
„Die Wahl der mittleren Mischungen soll also, basierend auf den Eigenschaften der Strecke, eine Zwei-Stopp-Strategie begünstigen und besseren Schutz gegen das Risiko von übermäßigem Überhitzen bei hohen Temperaturen bieten, eine Situation, gegenüber der die weichste Mischung dort anfälliger wäre.“
Langsame Kurven und harte Bremszonen könnten zusammen mit dem reibenden Asphalt dafür sorgen, dass die Reifenabnutzung zu einem Problem werden könnte. Deshalb entschied sich Pirelli dazu, kein Risiko einzugehen.
Carlos Sainz freut sich auf das Rennen in Madrid. © IMAGO / ZUMA Press WireMadring könnte für Spektakel sorgen
Generell freut man sich vielerorts seit fast einem Jahr auf den Grand Prix auf dem Madring.
Nach dem Verkaufsstart der Karten wurden damals innerhalb von wenigen Wochen mehr als 45.000 Tickets verkauft und mehr als 25 Millionen Euro eingenommen, wie die Präsidentin der Autonomen Gemeinschaft Madrid, Isabel Diaz Ayuso, damals beim Forum Europa verkündete.
Auch Botschafter und Williams-Star Carlos Sainz teilte dort seine Vorfreude auf die spektakuläre Strecke mit.
„Es ist ein Hybridkurs mit städtischem Abschnitt, wo die Wände nah sind, und einem offeneren Teil, der eher einem traditionellen europäischen Kurs ähnelt. Besonders die abschließenden Steilkurven und schnellen Kurvenfolgen entsprechen dem, was Fahrer an europäischen Rennstrecken bevorzugen. Die Strecke bietet sowohl offene als auch enge, von Wänden begrenzte Abschnitte.“
Es scheint alles angerichtet zu sein für den Großen Preis von Spanien. Die Schwärmereien sind aber bislang nicht mehr als PR-Sprech. Erst auf der Strecke wird man sehen, wie gut die Strecke wirklich ist.
































