Bei Cadillac läuft die Saison bislang sehr enttäuschend. Vor allem die technischen Probleme machten dem Rennstall bislang zu schaffen.
Auch die Pace ist bislang enttäuschend, auch wenn dieses Problem nicht ungewöhnlich für ein neues Team ist. In der Sommerpause wechselte man den Teamchef.
Valtteri Bottas will auch im kommenden Jahr in der Formel 1 fahren. © Bearne / XPB ImagesBottas glaubt an Cadillac-Sitz 2027
Doch auch unter dem neuen Teamchef Marcin Budkowski glaubt der Finne an seine Zukunft in der Formel 1 – zumindest kurz- bis mittelfristig. Das machte er gegenüber planetf1 klar. Denn auf die Frage, ob nun Konsequenzen für ihn drohen würden, antwortete Bottas deutlich.
„Nicht in naher Zukunft. Ich bin natürlich immer noch bereit für nächstes Jahr. Aber irgendwann werden wir darüber sprechen, was nach 2027 passiert, aber das ist bisher nicht der Fall.“
Laut den Informationen von planetf1 war man im Hintergrund vorwiegend über die Business-Orientierung von Graeme Lowdon irritiert.
Auf der anderen Seite wurden die technischen Komponenten so vernachlässigt, dass Probleme nicht wirklich gelöst werden konnten. Budkowski soll nun dafür sorgen, dass die Zuverlässigkeitsprobleme der Vergangenheit angehören.
Bottas selbst sei anfangs überrascht bezüglich der Entscheidung gewesen, doch Cadillac-Geschäftsführer Dan Towriss soll dem Finnen die Gründe erklärt haben und diese respektiere er.
Lowdon und Bottas hatten ein gutes Verhältnis. © Moy / XPB ImagesTrauer über Lowdon-Abgang
Der Ex-Mercedes-Star verstehe auch, dass man einiges ändern müsse, „denn wenn wir einfach alles gleich lassen, werden wir nie Fortschritte machen, also werden wir einiges ändern.“
„Natürlich ist es wirklich schade, dass Graeme ausgeschieden ist, denn erstens ist er ein Freund von mir, aber ich finde auch, dass er großartige Arbeit geleistet hat, das Team aufzubauen und sich auf den Startvorzubereiten, also ziehe ich den Hut dafür. Aber gleichzeitig heiße ich auch Marcin willkommen.“
Er habe Budkowski zwar schon das ein oder andere Mal gesehen, kenne ihn aber nicht so gut. In nächster Zeit wolle man „auf jeden Fall viel Zeit miteinander verbringen“. Ob der Teamchefwechsel sich am Ende auszahlen würde, könne Bottas nicht vorhersagen.
„Wie gesagt, ich kenne Marcin noch nicht so gut. Ich habe in der Vergangenheit nicht mit ihm zusammengearbeitet, ich habe in der Vergangenheit ziemlich viel mit Graeme zusammengearbeitet, und es ist einfach eine persönliche Beziehung. Aber die Zeit wird es zeigen.“
Mit seinem Ex-Boss habe er seit seinem Rauswurf nur Nachrichten ausgetauscht. Er hoffe allerdings, dass er auch ihn wiedertreffen könne. Bottas scheint noch an seinen Sitz in der Formel 1 zu glauben. Wie Marcin Budkowski und Co. am Ende entscheiden werden, kann er vor allem auf der Strecke beeinflussen.































