Lando Norris bleibt McLaren langfristig erhalten und hat seinen Vertrag bis mindestens Ende 2030 verlängert. Gleichzeitig bangt Red Bull vor Monza weiter um Isack Hadjar, Ralf Schumacher muss nach seinem Jetski-Unfall operiert werden und auch bei Lewis Hamiltons Ferrari-Zukunft gibt es neue Hinweise. Dazu sorgt die Affäre um Christian Horner erneut für Schlagzeilen.
Die Themen der 808. Ausgabe der CHAMP1 NEWS an diesem Montag (31.08.2026):
Norris bleibt McLaren langfristig treu
McLaren hat die Zukunft von Lando Norris geklärt. Der amtierende Formel-1-Weltmeister verlängerte seinen Vertrag bis mindestens Ende 2030. Für die Zeit danach besitzt das Team zudem eine mehrjährige Option.
Mit der Verlängerung soll auch eine deutliche Gehaltserhöhung verbunden sein. Nach Informationen des britischen „Telegraph“ könnte Norris künftig rund 30 Millionen Pfund pro Jahr verdienen. Damit würde er im Gehaltsranking weiter aufrücken, bleibt aber offenbar noch hinter Max Verstappen und Lewis Hamilton.
Norris selbst machte daraus kein Geheimnis. Er erklärte, aus seiner Sicht sollte er irgendwann genauso viel verdienen wie Verstappen und Hamilton. Gleichzeitig räumte der 26-Jährige ein, dass sein neuer Vertrag dieses Niveau noch nicht erreicht.
Für McLaren ist die Verlängerung vor allem ein Signal der Kontinuität. Norris fährt seit 2019 für das Team, wurde 2025 Weltmeister und gehört inzwischen zu den zentralen Figuren des Projekts. Auch Oscar Piastri ist langfristig gebunden.
Zusätzlich arbeitet Amazon Prime Video an einer dreiteiligen Dokumentation über Norris, die 2027 erscheinen soll.
©Getty Images / Red BullHadjar-Einsatz in Monza weiter offen
Red Bull muss vor dem Großen Preis von Italien weiter um Isack Hadjar bangen. Der Franzose hatte sich vor Zandvoort beim Boxtraining einen Knochenbruch im Handgelenk zugezogen und das Rennwochenende verpasst.
Hadjar zeigte sich zuletzt zwar vorsichtig optimistisch und berichtete von zunehmender Beweglichkeit im Handgelenk. Eine endgültige Freigabe für Monza steht aber noch aus.
Red Bull will die Entscheidung offenbar so spät wie möglich treffen. Sollte Hadjar nicht rechtzeitig fit werden, dürfte Liam Lawson erneut bei Red Bull Racing einspringen. Yuki Tsunoda würde dann wieder das Cockpit bei den Racing Bulls übernehmen.
Lawson hatte Hadjar bereits in Zandvoort vertreten und mit Platz sieben ein starkes Ergebnis eingefahren.
©RTL / Raab Entertainment / Willi WeberRalf Schumacher muss nach Jetski-Unfall operiert werden
Ralf Schumacher hat sich bei der „Jetski Star WM“ von Stefan Raab an der rechten Schulter verletzt.
Der frühere Formel-1-Pilot kugelte sich die Schulter aus. Später stellte sich heraus, dass zusätzlich ein Stück Knochen abgebrochen ist. Deshalb ist eine Operation notwendig.
Der Eingriff soll am Montag in Österreich erfolgen. Die vollständige Heilung wird mehrere Monate dauern.
Seinen Einsatz als Sky-Experte beim Italien-Grand-Prix will Schumacher trotzdem nicht absagen. Nach eigenen Angaben plant er, bereits am Donnerstag nach Monza zu reisen.
Mit Humor kündigte er an, das Mikrofon dann eben mit der linken Hand halten zu müssen.
©FerrariHamilton offenbar bis 2028 an Ferrari gebunden
Auch die Zukunft von Lewis Hamilton bei Ferrari sorgt vor dem Heimrennen der Scuderia für Gesprächsstoff.
Nach Informationen von GPblog könnte Hamiltons Vertrag mindestens bis Ende 2028 laufen. Zusätzlich soll eine Option für eine weitere Saison bestehen, wodurch der siebenfache Weltmeister sogar bis Ende 2029 in Rot fahren könnte.
Ferrari selbst hatte bislang lediglich von einer mehrjährigen Vereinbarung gesprochen und keine konkrete Laufzeit genannt.
Die neuen Berichte kommen unmittelbar nach dem Strategie-Zoff von Zandvoort. Hamilton hatte am Funk mehrfach seinen Frust geäußert, nachdem er sich hinter Charles Leclerc aufgehalten fühlte.
Günther Steiner kritisierte anschließend sowohl Ferraris Abläufe als auch Hamiltons Wortwahl. Aus seiner Sicht war Mercedes beim internen Platztausch zwischen Kimi Antonelli und George Russell deutlich besser vorbereitet.
©IMAGO / DeFodi ImagesHorner-Affäre sorgt erneut für Schlagzeilen
Auch die Affäre um den früheren Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist wieder Thema.
Nach einem Bericht der britischen „Sun“ soll Fiona Hewitson, Horners frühere Executive Assistant bei Red Bull, auch ihren neuen Job im Motorsport verloren haben.
Hewitson war zuletzt im Umfeld des Cadillac-Projekts tätig. Als mögliche Gründe nennt das Blatt unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen Vertrauensprobleme und mangelnde Diskretion.
Eine offizielle Bestätigung der Hintergründe gibt es bislang nicht. Auch Hewitson selbst hat sich zu den Berichten nicht öffentlich geäußert.
Die Personalie rückt damit erneut eine Affäre in den Fokus, die Red Bull über Jahre begleitet hatte und auch nach Horners Ausscheiden weiterhin nachwirkt.
Seit seinem Abschied wird zudem regelmäßig darüber spekuliert, ob Horner irgendwann in die Formel 1 zurückkehren könnte.
Die komplette Ausgabe Nr. 808 der CHAMP1 NEWS mit allen Hintergründen und Einordnungen gibt es im Video.






























