Die Formel 1 wird bald wieder ein Rennen auf dem afrikanischen Kontinent bestreiten. Wie die Königsklasse des Motorsports offiziell verkündete, wird Ruanda ab 2030 zum Rennkalender gehören.
Ruanda wird für die Formel 1 eine neue Strecke entwerfen und bauen, der Grand Prix wird dann in Bugesera stattfinden. Ziel ist es, dass der neue Kurs pünktlich zur neuen Dekade fertig wird.
Stefano Domenicali freut sich auf den GP in Ruanda. © Batchelor / XPB ImagesDomenicali schwärmt von Afrika-Rennen
Stefano Domenicali, Präsident und CEO der Formel 1, meldete sich zu Wort und brachte seine Freude über das Rennen in Ruanda zum Ausdruck.
Heute ist ein Meilenstein für die Formel 1. Mit dem Beitritt Ruandas zum Rennkalender ab dem nächsten Jahrzehnt wird unser Sport auf jedem bewohnten Kontinent Rennen fahren und die Weltmeisterschaft den Fans auf der ganzen Welt näher bringen als je zuvor.
Schon immer hätte Afrika zur Zukunft der Formel 1 gehört und man hätte von Beginn an versucht, „auf die richtige Art und Weise zurückzukehren, mit dem richtigen Partner, einem langfristigen Engagement und einer klaren Vision, wie man einen sinnvollen Beitrag leisten kann.“
Doemnicali dankte dem Präsidenten von Ruanda, Paul Kagame, den anderen Verantwortlichen und auch FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem. Für ihn sei der GP in Ruanda eine Chance auf wirtschaftlicher und sozialer Ebene.
Für unsere Fans ist dies ein besonders aufregender Moment. Afrika beheimatet über 100 Millionen Formel-1-Fans, und diese Zahl wächst rasant. Wir bringen die Spannung, die Energie und die Dramatik der Formel 1 Millionen von Menschen näher, die lange auf die Rückkehr unseres Sports auf den Kontinent gewartet haben, und freuen uns darauf, gemeinsam ein neues, aufregendes Kapitel zu schreiben.
Für Ruanda-Präsident Paul Kagame ist der neue Formel-1-GP eine große Chance. © IMAGO / ABACAPRESSRuanda mindestens 10 Jahre im Rennkalender
Auch Kagame gab ein Statement ab und verriet gleichzeitig, wie lang die Vereinbarung zwischen Ruanda und der Formel 1 mindestens festgezurrt ist.
Ruanda ist stolz darauf, den Formel-1-Grand-Prix von Afrika auszurichten und diesen Moment mit über 100 Millionen Fans in ganz Afrika zu teilen. (…) Diese zehnjährige Partnerschaft ist auch eine Investition in Ruandas Zukunft. Die Rennstrecke in Bugesera wird zusammen mit dem neuen internationalen Flughafen Arbeitsplätze, Fachkräfte, Tourismus und neue Unternehmen in unser Land bringen.
Auch FIA-Boss Mohammed Ben Sulayem kann es kaum abwarten, bis die Formel 1 in Ruanda startet, und erwartet ein „Weltklasse-Event“.
Diese Vereinbarung zielt auch darauf ab, ein bleibendes Erbe zu schaffen, neue Generationen zu inspirieren, Talente zu fördern und neue Möglichkeiten für den Motorsport in Afrika und darüber hinaus zu eröffnen. Die Verbesserung der Zugänglichkeit ist ein zentrales Anliegen der FIA, und wir tragen die Verantwortung dafür, dass unser Sport auf allen Ebenen weiter wächst, neue Gemeinschaften erreicht und Menschen in allen Teilen der Welt Chancen eröffnet.
Die Formel 1 startet ab 2030 in eine neue Ära und kehrt nach 1993 endlich wieder nach Afrika zurück. Wie der Rennkalender am Ende aussehen wird und welches Rennen vielleicht weichen muss, ist derzeit noch unklar.































