Am Rennwochenende in Belgien wurden etliche Grid-Strafen zu einem großen Thema.
Zahlreiche Fahrer mussten eine Aufholjagd starten. Vor allem ein Youngster konnte mit einer starken Performance auf sich aufmerksam machen.
Isack Hadjar präsentierte sich in Spa stark. © Patching / XPB ImagesHadjar mit unglaublichem Spa-Rennen
Denn Isack Hadjar musste vom Ende des Feldes starten und landete am Ende auch durch einen genialen Kniff auf Platz 6. Denn schon in den ersten Runden nutzte das Team das Safety-Car aus und holte den Franzosen zweimal an die Box, damit der Pflichtwechsel vollzogen werden konnte.
Unter dem VSC in Runde 20 wechselte er ein drittes Mal auf den harten Reifen und konnte mit einer starken Pace am Ende sogar Lando Norris hinter sich halten. Ein überragendes Rennen für den Teamkollegen von Max Verstappen.
Nach dem Rennen zeigte sich der Franzose am Sky-Mikro überglücklich, wenn auch mit einer kleinen Einschränkung.
„Es fühlt sich sehr gut an. Ich bin vor allem sehr glücklich über die Pace, insbesondere im letzten Stint. Schade, dass wir so weit hinten gestartet sind. Die Ausführung war sehr gut, die Strategie war auf den Punkt. Sehr gut.“
Hadjar fährt eine starke Debüt-Saison bei Red Bull. © Bearne / XPB ImagesGlock von Hadjar begeistert
Doch natürlich fiel auch anderen im Formel-1-Kosmos die sensationelle Leistung des Franzosen auf. Sky-Experte Timo Glock adelte den Red-Bull-Star nach dem Rennen sogar.
„Er ist für mich einer der Männer des Jahres. Wenn wir zurückschauen: Jeder ist an Max Verstappen verzweifelt. Und er steht da und sagt: ,Nein, ich stelle mich der Herausforderung und werde das auch schaffen‘. Das zeigt er Wochenende für Wochenende immer mehr. Er ist teilweise auf Augenhöhe mit Max Verstappen und die Rennpace war überragend. Absolutes Top-Wochenende für ihn.“
Von vielen Seiten wird sogar gerade die Diskussion angeregt, dass der Franzose der beste Teamkollege von Verstappen in der Formel 1 sein könnte. In dieser Saison musste Hadjar zwar auch ein paar Rückschläge hinnehmen, insgesamt ist es allerdings beachtlich, wie reif er auf der Strecke in einem schwierigen Auto agiert.
Auch für Red Bull ist das eine tolle Nachricht. Sollte Max Verstappen den Rennstall in Zukunft wirklich einmal verlassen, braucht es Fahrer, die die Lücke zumindest zum Teil schließen können. Hadjar zeigt derzeit, dass er das Potenzial hat, ein Top-Fahrer zu werden.




































