In einer Woche befinden wir uns schon mitten im Rennwochenende in Monaco. Die legendäre Strecke ist berüchtigt für ihre Tücken. Nahezu jeder Formel-1-Fahrer hat auf dieser Strecke schon einmal die Begegnung mit Mauer oder Leitplanke gemacht.
Das neue Reglement sorgt dafür, dass die FIA die ein oder andere Änderung beschlossen hat, um die Sicherheit der Fahrer zu erhöhen.
Eine richtige, lange Gerade wie auf anderen Strecken sucht man in Monaco vergebens. © IMAGO / BestimageKein „Straight Mode“ beim Monaco-GP
Der „Straight Mode“ soll in dieser Saison die Aerodynamik der Autos unterstützen. Die hinteren und vorderen Flügelklappen werden geöffnet, um energiesparender und schneller auf der Geraden zu fahren. Die FIA bestimmt vor jedem Rennen, welche Geraden für diesen Modus infrage kommen.
Das könnte aber durch das komplizierte Strecken-Layout zu kniffligen Situationen führen, da die Fahrer plötzlich zu schnell am Kurveneingang sein könnten. Deshalb wurde nun entschieden, dass es den „Straight Mode“ in Monaco nicht geben wird.
Durch die kurvige Strecke wird die Batterierückgewinnung zu keinem großen Problem, auch soll es eine Drei-Sekunden-Regel geben. Jede Aktivierungszone soll diese Zeit nicht unterschreiten, da es keinen bedeutenden Vorteil liefern würde, die Fahrer allerdings zusätzlich belastet. In Monaco wäre wohl auch das nicht möglich gewesen.
Gabriel Bortoleto glaubt nicht, dass es zu vielen Überholmanövern kommen wird. © IMAGO / ZUMA PressFIA drosselt die Formel-1-Motoren
Doch diese Maßnahme ist der FIA anscheinend bisher nicht sicher genug. Deshalb will man auch an den Modus des Motors heran. Anders als beim normalen Modus sollen die Autos ab einer Geschwindigkeit von 300 km/h keine zusätzliche Batterieleistung mehr erhalten.
Beim Überholmodus sollen die Autos bei einer Geschwindigkeit von 300 km/h noch 150 kW Zusatzleistung bekommen, bei 310 km/h ist dann aber endgültig Schluss.
Audi-Pilot Gabriel Bortoleto machte in einer Medienrunde in Kanada klar, dass er auch in diesem Jahr nicht an eine wirkliche Überhol-Schlacht glaubt.
„In Monaco wird viel Energie zurückgewonnen. Man hat dort eigentlich keine Probleme mit der Energieversorgung. Der Straight Mode wird ausgeschaltet sein, wenn ich das richtig verstanden habe, also wird auch der Effekt des Flügels nicht zum Tragen kommen.“
Er hoffe zwar, dass das Rennen etwas mehr Spaß machen würde, als in der letzten Saison, glaube aber nicht, dass sich großartig etwas ändern würde. „Ich hoffe, dass ich mich irre“, fügte der Hülkenberg-Teamkollege an.




































