Bei den Racing Bulls läuft es zurzeit. Vor allem Liam Lawson, der in der Vergangenheit viel Kritik einstecken musste, wird plötzlich zum Punktesammler.
Der Neuseeländer wurde in den vergangenen Jahren aufgrund seiner rigorosen Fahrweise teilweise hart angegangen.
Der Crash zwischen Lawson und Perez sorgte für Furore. © IMAGO / Beautiful SportsPerez-Crash sorgt für Hasswelle auf Instagram
Auch im Podcast High Performance sprach Lawson über die Kritik, die er über sich ergehen lassen musste. Doch der Racing-Bulls-Star sei am Ende dankbar für „kleine Dinge, die mir in meiner bisherigen kurzen Formel-1-Karriere passiert sind.“
„Ich glaube, Mexiko war einer dieser Momente. Das wurde mir bei der Sache mit Checo bewusst, als ich 2024 in die Formel 1 kam und wir unseren Zwischenfall auf der Strecke hatten. Da kam ich rein, und ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal meine Instagram-Benachrichtigungen stummgeschaltet. Mein Handy … So etwas habe ich noch nie gesehen. Die Nachrichten, die Kommentare zu den Beiträgen – das Verrückteste, was man sich vorstellen kann, was die Leute so sagen.“
Bei einem Duell zwischen Perez und Lawson kam es zu einer folgenschweren Berührung, die das Auto des Mexikaners beschädigte. Vor allem die Heimfans hatten in Lawson daraufhin ihr Feindbild gefunden.
Sogar heutzutage würde er noch zahlreiche Hassnachrichten bekommen. Man könne sich „gar nicht vorstellen, was die Leute da alles so schreiben“.
Liam Lawson kämpft um seine Formel-1-Zukunft. © Moy / XPB ImagesTsolov-Gerüchte lassen Lawson kalt
Scheinbar scheint Lawson die Kommentare ganz gut weggesteckt zu haben, denn in dieser Saison ist er so gut, wie schon lange nicht mehr.
Doch trotzdem scheint sein Cockpit in Gefahr zu sein, weil Red-Bull-Junior Nikola Tsolov in der Formel 2 für Furore sorgt. In einer Medienrunde machte der Neuseeländer allerdings klar, dass es derzeit noch völlig entspannt bleibt.
„Natürlich ist die Sommerpause etwa die Zeit, in der man sich Gedanken über das nächste Jahr macht, und die steht noch nicht an, wir müssen noch zwei Rennen absolvieren, bis es soweit ist. Deshalb konzentriere ich mich derzeit auch ganz darauf, das zu tun, was von mir verlangt wird.“
Er wisse, „wie die Dinge hier laufen und dass einige Sachen aufgebauscht werden, deshalb denke ich da auch nicht zu viel darüber nach.“ In Spa und in Ungarn kann er weitere Argumente für seine Zukunft in der Formel 1 liefern. Vielleicht werden dann auch die Hater ganz schnell leise.




































