Red Bull denkt offenbar bereits über Verstappen-Nachfolger nach
Ob Max Verstappen langfristig bei Red Bull bleibt, ist weiterhin offen. Während sich die Spekulationen über einen möglichen Wechsel des viermaligen Weltmeisters hartnäckig halten, taucht nun überraschend ein neuer Name auf.
Sky-Kommentator David Croft bringt Haas-Pilot Oliver Bearman als möglichen Verstappen-Nachfolger ins Spiel. Der Brite gilt innerhalb des Ferrari-Programms als großes Talent, könnte dort aber auf absehbare Zeit kaum ein Stammcockpit erhalten. Gleichzeitig verbindet Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies und Bearman eine gemeinsame Vergangenheit aus der Ferrari-Nachwuchsarbeit.
Dennoch bleibt vieles Spekulation. Christian Danner und Günther Steiner rechnen weiterhin eher mit einem Verbleib Verstappens bei Red Bull und verweisen auf die begrenzten Alternativen auf dem Fahrermarkt. Gleichzeitig sorgen Treffen zwischen Helmut Marko und dem Verstappen-Lager sowie unterschiedliche Einschätzungen prominenter Experten dafür, dass die Debatte um die Zukunft des Weltmeisters nicht abreißt.
©XPB ImagesColapinto kämpft bei Alpine um seine Zukunft
Auch bei Alpine rückt die Fahrerfrage für 2027 immer stärker in den Mittelpunkt. Während Pierre Gasly als gesetzt gilt, muss Franco Colapinto in den kommenden Rennen weitere Argumente für einen Verbleib liefern.
Alpine-Geschäftsleiter Steve Nielsen bescheinigt dem Argentinier zwar eine positive Entwicklung, macht aber gleichzeitig deutlich, dass gute Ansätze allein nicht ausreichen werden. Die kommenden Grands Prix in Belgien und Ungarn könnten deshalb entscheidend für Colapintos Zukunft werden.
Damit wächst der Druck auf den 23-Jährigen erheblich. Alpine will noch vor der Sommerpause Klarheit über seine Fahrerpaarung schaffen – und Colapinto muss zeigen, dass er dauerhaft das Niveau eines Stammfahrers mitgehen kann.
©IMAGO / Jan HuebnerMontoya rechnet mit Williams ab
Klare Worte findet auch Juan Pablo Montoya. Der frühere Williams-Pilot kritisiert die sportliche Entwicklung seines ehemaligen Teams ungewöhnlich deutlich.
Nach Ansicht des Kolumbianers dürfe sich Williams nicht ständig auf die Zukunft vertrösten. Stattdessen müsse das Team lernen, ein schwieriges Auto kontinuierlich weiterzuentwickeln. Besonders deutlich wird Montoya mit seiner Aussage, man könne „kein Schrottauto bauen und auf nächstes Jahr warten“.
Auch Teamchef James Vowles nimmt der frühere Grand-Prix-Sieger in die Pflicht. Langfristige Aufbauarbeit sei wichtig, irgendwann müsse sich dieser Prozess aber auch in sichtbaren Fortschritten auf der Strecke widerspiegeln. Für Williams werde 2026 deshalb zunehmend zur Glaubwürdigkeitsprobe.




































