In dieser Saison wurde schnell klar, dass der Honda-Motor von Aston Martin der langsamste des ganzen Feldes ist.
Dadurch war ebenso schnell klar, dass Honda etwas tun muss und dass man unter das ADUO fallen wird.
Der neue Aston-Martin-Motor kommt nicht vor der Sommerpause. © Davenport / XPB ImagesNeuer Motor mit Verspätung
In der offiziellen Spa-Preview verkündete Shintaro Orihara, der Chefingenieur des Formel-1-Motorprogramms, wann der neue Motor an den Start gehen soll.
„Wir haben noch zwei Rennen vor uns, bevor wir den neuen Motor einführen. Es ist wichtig, mit der aktuellen Spezifikation weiterzulernen, damit wir die Erkenntnisse zum Energieeinsatz in zukünftige Rennen einfließen lassen können – wie zum Beispiel in Monza, wo es ebenfalls lange Geraden gibt.“
Damit ist klar: Der neue Honda-Motor wird erst nach der Sommerpause an den Start gehen. Vorher liegt die ganze Hoffnung des Teams auf dem neuen Chassis von Adrian Newey, das bereits in Ungarn sein Debüt gibt.
Dieses Update könnte wohl auf einigen Strecken bis zu zwei Sekunden bringen. Das reicht aber wohl noch nicht ganz, um ein klarer Punktekandidat zu werden. Denn beim letzten Qualifying in Silverstone lag man am Ende über zwei Sekunden hinter dem 17. Esteban Ocon zurück.
Werden Spa und die Eau Rouge zum Problem für die Batterien? © Moy / XPB ImagesSpa als Challenge für Honda und Aston Martin
Vor allem Spa würde nun zu einer echten Challenge werden, so Ohiara, da die Energierückgewinnung begrenzt sei.
Zudem würden die Geraden „eine Belastung für die Antriebseinheit im Allgemeinen darstellen – nicht nur hinsichtlich der Leistung, sondern auch der Zuverlässigkeit.“ Und dann wären da noch die unsicheren Wetterbedingungen, die in Belgien immer wieder zur Tagesordnung gehören.
„Wir müssen noch mehr lernen im Umgang mit dieser Antriebseinheit, so dass wir unsere Lehren im Hinblick auf das Energiemanagement optimal umsetzen können, vorwiegend auf so kniffligen Strecken wie Monza, wo es ganz schwierig ist, die Batterie genügend aufzuladen.“
Honda will wohl die letzten beiden Rennen vor der Sommerpause nutzen, um noch den ein oder anderen Kniff auf der Agenda zu haben. Wirkliche Höchstleistungen kann man von den Autos nicht erwarten – es wird wohl wieder nur darum gehen, wie weit man am Ende hinter dem Feld zurückliegt.




































