Arvid Lindblad ist in dieser Saison der einzige Rookie, der in der Formel 1 unterwegs ist. Mit 20 Punkten konnte er bislang eine beachtliche Ausbeute sammeln.
Mit den Racing Bulls will der Youngster auch in den kommenden Rennen für Furore sorgen, doch in der Zwischenzeit hat er noch ein anderes Ziel auf der Agenda.
Arvid Lindblad hat noch keinen Führerschein. © Bearne / XPB ImagesLindblad sitzt am Führerschein
Denn wie er in einem Interview mit Sky Sports Cricket verriet, hat er noch keinen Führerschein. Die theoretische Prüfung hatte er vor kurzem bestanden.
„Es ist ein bisschen schade, dass ich meinen Führerschein noch nicht habe. Eine Zeit lang war es noch lustig, aber mittlerweile wird es langsam ein bisschen albern, also arbeite ich daran. Ich hatte gestern meine erste Fahrstunde, also ja, ich muss das endlich hinter mich bringen.“
In England darf man eigentlich bereits ab 17 fahren, wenn man alle Prüfungen abgeschlossen hat, Lindblad wird im August 19. Doch er ist nicht der einzige Formel-1-Rennfahrer in der Geschichte, der erst spät seinen Führerschein machte.
Doch eigentlich hatte die FIA die Regelungen für einen Formel-1-Einstieg verschärft. Zusammen mit der Superlizenz müssen Fahrer eigentlich einen gültigen Führerschein vorlegen. Doch Lindblad erhielt aufgrund seiner hervorragenden Leistungen eine Sondergenehmigung.
Linbdblad überzeugte in Silverstone. © Dunbar / XPB ImagesSilverstone als erster großer Meilenstein
Bei seinem Heimrennen in Silverstone durfte der 18-Jährige am Ende einen überragenden siebten Platz einfahren. Für Lindblad natürlich eine unfassbare Erfahrung.
„Es war ganz anders als in der Formel 2. Es war ein großer Schritt, sowohl auf der Rennstrecke als auch abseits davon, aber ich habe es geliebt. Letztendlich war es etwas, wovon ich mein ganzes Leben lang geträumt habe: in die Formel 1 zu kommen. Ich habe also dieses Jahr wirklich meinen Traum gelebt, und es war einfach unglaublich.“
In den kommenden Jahren will der Brite natürlich weiterhin in der Formel 1 für Furore sorgen. Vielleicht ist ja auch irgendwann ein Cockpit bei einem Team wie Red Bull zum Greifen nahe.
Doch jetzt muss der Weg mit den Racing Bulls erst einmal weitergeführt werden – und nebenbei muss dann auch noch der praktische Teil des Führerscheins absolviert werden.




































