Red Bull denkt bereits über Verstappen-Nachfolger nach
Die Spekulationen um Max Verstappens Zukunft reißen nicht ab. Während ein sofortiger Abschied des Weltmeisters nach aktuellen Informationen eher unwahrscheinlich erscheint, werden mögliche Nachfolger inzwischen offen diskutiert.
Sky-Experte Ralf Schumacher nennt mit Isack Hadjar, Oliver Bearman und Carlos Sainz gleich mehrere Kandidaten. Besonders Bearman hält er für einen Fahrer mit außergewöhnlichem Potenzial – auch wenn ein Wechsel wegen seiner Ferrari-Verbindung kompliziert wäre.
Gleichzeitig verdichten sich Hinweise darauf, dass das Verhältnis zwischen Verstappen und Red Bull nicht mehr so unbelastet ist wie früher. Berichte über schwierige Gespräche, unterschiedliche Vorstellungen bei der Zukunftsplanung und sportliche Unzufriedenheit zeigen, wie angespannt die Situation inzwischen geworden ist. Dennoch spricht aktuell weiterhin vieles dafür, dass Verstappen zumindest kurzfristig in Milton Keynes bleibt.
©Getty Images / Red BullPérez schildert seine schwierige Zeit bei Red Bull
Sergio Pérez hat ungewöhnlich offen über seine Jahre bei Red Bull gesprochen – und dabei einen seltenen Einblick in das Innenleben des Teams gegeben.
Der Mexikaner beschreibt Max Verstappen als außergewöhnlichen Fahrer und natürlichen Anführer, macht aber zugleich deutlich, dass sich das gesamte Projekt in erster Linie um den Niederländer gedreht habe. Gerade für den zweiten Fahrer sei dieses Umfeld mental enorm belastend gewesen.
Trotz aller Kritik betont Pérez mehrfach seine Dankbarkeit gegenüber Red Bull. Gleichzeitig zeigen seine Aussagen, wie schwierig es gewesen sei, dauerhaft gegen einen Fahrer anzutreten, um den sich nach seiner Wahrnehmung nahezu alles drehte.
©XPB ImagesAston Martin erwartet schwieriges Spa-Wochenende
Vor dem Belgien-GP dämpft Aston Martin die Erwartungen deutlich. Fernando Alonso warnt vor den besonderen Herausforderungen der schnellen Ardennen-Strecke und sieht vor allem das Energie-Management der aktuellen Antriebseinheiten als großes Problem.
Hinzu kommt, dass Honda sein angekündigtes Motoren-Update erst nach der Sommerpause bringen wird. Auch das umfangreiche Fahrzeug-Upgrade folgt erst später. Spa dürfte deshalb vor allem ein Wochenende werden, an dem es für Aston Martin darum geht, den Schaden möglichst zu begrenzen.
Lance Stroll spricht sogar von der vermutlich schwierigsten Strecke des Jahres für das Team.
©XPB ImagesMcLaren setzt auf neue Technik – Steiner fordert mehr
Mit einem neuen Mercedes-Motor und einem überarbeiteten Heckflügel reist McLaren nach Spa. Die Erwartungen innerhalb des Teams bleiben allerdings bewusst zurückhaltend. Zwar sollen die Neuerungen helfen, größere Leistungssprünge erwartet McLaren selbst jedoch nicht.
Parallel dazu sorgt Günther Steiner mit einer Grundsatzforderung für Diskussionen. Der ehemalige Haas-Teamchef ist überzeugt, dass McLaren langfristig nur mit einem eigenen Motor den nächsten Entwicklungsschritt machen kann. Solange das Team auf Kundentriebwerke setze, werde es sich immer wieder mit denselben Fragen und Abhängigkeiten konfrontiert sehen.
Damit dürfte Spa nicht nur sportlich, sondern auch strategisch ein spannendes Wochenende für das Traditionsteam werden.




































