Für Franco Colapinto und Alpine lief es nach einer guten Zwischenphase am Ende der ersten Saisonhälfte nicht mehr ganz so gut.
Das Team ist hinter die Racing Bulls und Audi zurückgefallen und in Ungarn hatte Colapinto zusätzlich noch Probleme gegen die wiedererstarkten Aston Martins.
Colapinto musste in Ungarn mit beiden Aston Martins kämpfen. © Charniaux / XPB ImagesColapinto beschreibt Aston-Martin-Stärke
In einer Medienrunde nach dem Rennen sprach der Alpine-Star über seine gescheiterte Jagd nach Lance Stroll und Fernando Alonso. Vor allem eine Stärke von Aston Martin stellte er fest.
„Sie sehen in den Kurven wirklich stark aus. Auf den Geraden sind sie aber richtig langsam und verlieren viel Rundenzeit, aber in den Kurven sind sie definitiv deutlich schneller als wir.“
Das könnte vor allem am Chassis liegen, das Adrian Newey und Co. für Aston Martin entwickelt haben. Der Design-Guru brachte die Autos zumindest ins erweiterte Mittelfeld. Ein neuer Motor wird nach der Sommerpause kommen. Wird dann auch die Pace auf der Geraden besser?
Für Colapinto zeige die Entwicklung von Aston Martin, dass man „einen großen Schritt machen“ könne, „und hoffentlich bringt uns unser Upgrade in Zandvoort einen großen Schritt nach vorne“.
Colapinto kämpft um seine Zukunft. © Moy / XPB ImagesBalance bleibt ein großes Problem
Den muss Alpine auch machen, ansonsten hat man auch nach der Sommerpause kaum Chancen auf Punkte. Colapinto beschrieb, was das große Problem seines Autos auf dem Hungaroring war.
„Nach den ersten Runden hatte ich wirklich Probleme mit dem Auto, und danach hat es sich nie wirklich erholt; selbst mit den neuen Reifen waren wir immer noch weit vom Tempo entfernt und wirklich langsam. Ich denke, wir müssen verstehen, warum. Vielleicht, keine Ahnung, irgendein Schaden, irgendetwas ist passiert, weil es ziemlich seltsam war, das Gleichgewicht.“
Auch der Grip, den er gehabt habe, sei „sehr, sehr schlecht“ gewesen. In dieser Woche durfte Colapinto zumindest noch einmal für einen Pirelli-Reifentest in Ungarn auf die Strecke. Kann das Team in Zandvoort wieder einen Schritt nach vorn machen?
Vor allem für die Zukunft des Argentiniers wären gute Ergebnisse wichtig. Der Alpine-Star steht seit Monaten unter Druck und bekommt kaum Rückendeckung. Sein Cockpit für die nächste Saison ist noch lange nicht gesichert, auch wenn die Gerüchte um Fernando Alonso so langsam erkalten. Colapinto kämpft nicht nur um die Balance, sondern auch um seinen Platz in der Formel 1.
































