Mick Schumacher hatte nach guten letzten Wochen die Hoffnung, auch auf dem Laguna Seca Raceway für Furore zu sorgen.
Im letzten Training beeindruckte der Deutsche mit Platz zwei. Im Rennen folgte dann aber relativ schnell die Ernüchterung.
Mick Schumacher patzte beim Saisonfinale. © IMAGO / Icon SportswireStrategie geht nicht auf – Ausrutscher wirft Schumacher zurück
Eigentlich hatte Schumacher mal wieder eine ordentliche Startposition. Von Rang 13 ging es ins Rennen und der Deutsche konnte sich zwischenzeitlich in die Top 10 kämpfen.
In seinem letzten Rennen für Rahal Letterman Lanigan Racing hatte sein Team die Idee, ihn viermal an die Box zu holen. Da der Großteil des Feldes allerdings nur dreimal stoppte und nicht viel Pace einbüßte, fiel Schumacher zurück.
Und 23 Runden vor dem Ende passierte dann noch etwas, das das Rennen des Deutschen endgültig zerstörte. Er landete im Schotter, verlor weitere Plätze und landete am Ende nur auf Rang 22. Ein enttäuschendes Ende der ersten IndyCar-Saison von Schumacher.
Nach dem Rennen war der Deutsche in einem offiziellen Interview sichtlich enttäuscht.
„Wir hätten die Saison gerne mit einem Hoch beendet, doch das konnten wir heute nicht. Es gab ein paar Dinge, die am Auto nicht ganz stimmten. Wir haben sehr viel Reifen gefressen. Zumindest waren wir schneller als ein paar andere Autos.“
Dennis Hauger ist der beste Rookie der Saison. IMAGO / ZUMA Press WireHauger darf sich nach Patzer freuen
Mit dem schlechten Ergebnis kann sich Schumacher zudem den Rookie-Titel abschminken und landet im Gesamtklassement auf dem 23. Platz.
Nur einen Platz und 15 Punkte vor ihm schließt Dennis Hauger die Saison ab und sichert sich damit den Rookie-Titel und einen Bonus von ca. 1,7 Millionen Dollar. Für Mick Schumacher hingegen war es das nächste Rennen, bei dem er wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln konnte.
Den Sieg beim Saisonfinale sicherte sich Scott McLaughlin, vor Kyle Kirkwood und Alexander Rossi. Alex Palou stand schon vor dem Wochenende als Gesamtsieger der Indycar-Serie fest.
In der kommenden Saison wechselt Schumacher zu Meyer Shank Racing und hat damit wohl deutlich besseres Material zur Verfügung. Dann muss sich Schumacher das erste Mal so richtig in der Indycar-Serie beweisen.































