Isack Hadjar wird auch in Madrid nicht fahren können und sorgt für ein Kuriosum bei Liam Lawson.
Auch Yuki Tsunoda darf sich wieder beweisen. Hat ein Team nun sogar ernsthaftes Interesse am Japaner?
Marc Surer hielt einen Hadjar-Einsatz in Madrid für zu gefährlich. © IMAGO / Beautiful SportsSurer vermutete bereits Hadjar-Ausfall
Red Bull verkündete auf dem offiziellen X-Kanal, dass Hadjar noch nicht bereit sei, wieder ins Cockpit zu steigen, und deshalb zwar in Madrid vor Ort sein werde „um das Team zu unterstützen“, aber nicht aktiv werden kann.
In Race Control, der Champ1-Analyse zum Rennwochenende, mutmaßte bereits Kommentatorenlegende Marc Surer, dass Isack Hadjar das Premierenwochenende in Madrid verpassen könnte.
„Er wird auch das nächste Rennen nicht fahren, da bin ich sicher. Das ist ja eine richtig kurvenreiche Strecke und da muss man viel drehen am Lenkrad. Und wenn man Handgelenksprobleme hat, dann ist es nicht gut. Also ich denke, dass er nicht in Madrid fahren wird.“
Liam Lawson wird damit sein drittes Rennen für Red Bull bestreiten und hat damit bereits mehr Einsätze gesammelt als bei seinem ersten Versuch beim Top-Team Anfang des Jahres 2025. Damals war er nach zwei Rennen von Yuki Tsunoda ersetzt worden.
Sitzt Tsunoda bald im Haas? © IMAGO / IPA SportWird das Haas-Thema bei Tsunoda heißer?
Der Japaner selbst darf sich mal wieder bei den Racing Bulls beweisen, nachdem er in Monza sogar einen Punkt holen konnte, um den es aber noch ein paar Diskussionen gibt.
Laut übereinstimmenden Medienberichten sollen die starken Leistungen vor allem bei Haas so langsam zu einem Umdenken führen. Bislang galt Rafael Camara als aussichtsreicher Kandidat auf das Cockpit von Esteban Ocon in der kommenden Saison.
Nun soll das Team laut Journalist Marc Limacher Tsunoda kontaktiert haben. Thomas Maher von planetf1 widerspricht seinem Kollegen und nennt die Gerüchte „weit hergeholt“. Er glaubt nicht, dass der Japaner ein ernsthaftes Thema werden könnte.
Tsunoda selbst kann nun auch in Madrid auf der Strecke überzeugen und damit das Interesse anderer Teams auf sich ziehen. Trotzdem bleibt seine Formel-1-Zukunft weiterhin offen – auch wenn Marc Surer den Japaner höchstpersönlich für den Haas-Sitz empfohlen hat.































