War die Performance in Ungarn und Zandvoort nur ein One-Hit-Wonder für Aston Martin? Das große Upgrade aus Ungarn, das alles für das Team verändern sollte, scheint nur kurzzeitig geholfen zu haben. Denn in Monza schieden sowohl Fernando Alonso als auch Lance Stroll frühzeitig aus dem Rennen aus. Beide Mal wegen technischer Probleme.
Für Alonso endete das Rennen früher als gehofft | © Bearne / XPB ImagesTechnischer Defekt sorgte für frühes Aus bei Alonso
Während der Live-Übertragung bekam man vom Ausscheiden Alonsos gar nicht so wirklich etwas mit. Nur durch Zufall sah man in Runde 23, dass Alonsos Name im Zeitentableau ausgegraut wurde. Nach dem Rennen äußerte sich der Spanier wieso sein Rennen so schnell vorbei war. Als er über die Kerb fuhr, beschädigte er das Auto, berichtete er nach dem Rennen F1TV. „Irgendwas hat sich komisch angefühlt, vielleicht die Aufhängung“, meinte er. Um weitere Schäden zu vermeiden, entschied das Team es wäre sicherer das Auto abzustellen. Immerhin konnte er mit den Cadillacs zumindest für kurze Zeit mitkämpfen und hatte da wenigstens etwas Spaß am Rennen. Insgesamt sei das ganze Wochenende sehr schwierig gewesen, gab Alonso zu.
Hydraulikprobleme sorgten für Strolls Ausfall | © Charniaux / XPB ImagesHydraulik machte Stroll Probleme
Nur drei Runden nach Fernando Alonso musste auch Lance Stroll seinen Aston Martin abstellen. Bei ihm gab es Probleme an der Hydraulik. Allzu frustriert schien der Kanadier nach dem Rennen jedoch nicht zu sein. „Ein bisschen konnte man ja fahren um Daten zu sammeln“, meinte er. Ein paar Dinge hätte man lernen können. Der Fokus läge nun auf Madrid, auf dem Papier könnte es dort besser für Aston Martin aussehen.
Wir wissen, dass wir im Moment nicht über die nötige Kraft verfügen, und der heutige Tag war ein weiterer Beweis dafür.
Wochenende zum Vergessen für Aston Martin
Mit dem Doppelausfall erlebte das Team aus Silverstone mal wieder ein Wochenende für die Tonne. Mit nur mageren drei Punkten in der Teamwertung nach der Hälfte der Saison kann Aston Martin definitiv nicht von einer erfolgreichen Saison sprechen. Ob sie mit solchen Ergebnissen Fernando Alonso halten können ist fraglich. Andererseits gibt es ohnehin kaum noch Teams, bei dem der Spanier einen Platz finden könnte.
Mike Krack geht mit Hoffnung ins nächste Rennwochenende. „Diese Strecke hat unserem Paket vielleicht nicht gelegen, aber wir werden die Daten und Erkenntnisse mitnehmen und hoffen, am kommenden Wochenende in Madrid konkurrenzfähiger zu sein“, meinte der Luxemburger.































