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Formel 1 News

Aston Martin dank Upgrades endlich im Mittelfeld angekommen

Das große Upgrade hat gefruchtet! Kann Aston Martin nun konstant im Mittelfeld mithalten? Oder ist sogar mehr für das Team möglich?

© Aston Martin F1 Team

Eine ganze Weile musste Aston Martin auf das große Upgradepaket warten. In Ungarn war es endlich so weit. Die wichtigste Hürde schien gemeistert zu sein: Man wurde nicht letzter, konnte im Mittelfeld mitkämpfen und beide Autos konnten das Rennen beenden!

Mit unglaublichen 16 Upgrades reiste das Silverstone-basierte Team nach Ungarn an. Im Qualifying folgte prompt die erste Sensation: Fernando Alonso schaffte es zum ersten Mal in dieser Saison ins Q2! Auch das Rennen lief deutlich besser als die bisherigen. Lance Stroll kam auf Position 13 vor dem Teamkollegen auf Platz 14 ins Ziel.

Nach dem Rennen reflektierten beide über die Performance des neuen AMR26.

Fernando Alonso schafft es dank Upgrades in Q2! | © Rew / XPB Images

Gute Basis zur Weiterentwicklung

„Ich fand es gut, den Wettbewerb wieder zu spüren, und ich denke, besonders zu Beginn hatten wir das Tempo, um im Mittelfeld mitzuhalten. Das war gut und hoffentlich eine gute Basis für die Arbeit mit dem neuen Auto“, sagte Fernando Alonso nach dem Rennen in Ungarn.

Nach der Sommerpause sind bei Aston Martin für Zandvoort wohl weitere Upgrades geplant, darunter unter anderem ein weiteres Chassis-Upgrade und ein verbesserter Motor.

Alonso betone außerdem, dass dieses Upgradepaket und dessen Performance der Scheitelpunkt für das Team sind. Denn ab jetzt ginge es nur noch bergauf: „Vor allem was den Motor betrifft, freuen wir uns natürlich auf Zandvoort und versuchen, in Bezug auf die Geschwindigkeit auf der Geraden etwas konkurrenzfähiger zu werden.“

Wir brauchen diesen zusätzlichen Speed ​​auf der Geraden, also hoffen wir, dass die Meisterschaft im zweiten Teil für uns neu beginnt.

Lance Stroll schafft es im neuen AMR26 auf Platz 13! | © Rew / XPB Images

Auch Lance Stroll verlässt Ungarn zufrieden. Mit Platz 13 fuhr er sein besten Rennergebnis der Saison ein.

„Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal im Mittelfeld, also war es gut“, fasste der Kanadier die Performance des Autos zusammen.

Wir müssen einfach weitermachen. Wir haben an diesem Wochenende einen großen Schritt gemacht, also müssen wir einfach weiter Druck machen.

Ausblick für Aston Martin

Chief Trackside Officer Mike Krack sprach noch genauer über die Wichtigkeit der vielen Upgrades.

„Ich denke, wir sind hierher gekommen und haben gesagt, dass das Hauptziel darin besteht, wieder Rennen zu fahren“, sagte Krack. „Ich denke, das haben wir erreicht. Das Upgrade-Paket funktioniert und jetzt müssen wir die nächsten Schritte unternehmen.“

Aston Martin Chief Trackside Officer Mike KrackMike Krack ist zufrieden mit der Entwicklung | © Aston Martin F1 Team

Dem Team ist die schlechte Performance zu Beginn des Jahres mehr als schmerzhaft bewusst. Doch das änderte nichts an dem Mindset ein funktionierendes Rennauto zu entwickeln.

„Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass wir zu Beginn des Jahres Probleme hatten“, betonte Krack. „Und man schaut nicht nur auf die Leistungsentwicklung, sondern auch auf die Zuverlässigkeit.“ Gerade letzteres ließ bei Aston Martin zu wünschen übrig.

Wir haben zu Beginn des Jahres oft gesagt, dass das Wichtigste ist, dass wir Rennen beenden, dass wir Fahrverhalten, Schaltverhalten und Energiemanagement lernen.

Und in Ungarn konnten beide Autos das Rennen beenden. Auch wenn nicht alles perfekt lief. Nichtsdestotrotz konnten wertvolle Daten gesammelt werden. Krack gab eine vorsichtig optimistische Antwort was Zandvoort betrifft. Dort will man nämlich noch mehr aus dem Upgradepacket herausholen.

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Laura Schanz
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