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Mercedes dominiert F1-Training – Lindblad fällt Madring zum Opfer

Die Formel 1 ist zurück in Madrid! Mercedes dominierte beide Trainings, während Arvid Lindblad den Madring-Banden zum Opfer fiel.

© Moy / XPB Images / x.com/F1

Rookie Arvid Lindblad fiel den Banden neuen Strecke zum Opfer, während Mercedes und Ferrari sich ein Kopf an Kopf Rennen um die schnellste Rundenzeit lieferten.

Kimi Antonelli, MercedesDer schnellste Mann im zweiten freien Training: Kimi Antonelli | © Batchelor / XPB Images

Zum ersten Mal auf dem Madring

Bei Williams hat man sich für den Grand Prix in Madrid eine besondere Lackierung überlegt. Inspiriert am FW07C lackierte man den diesjährigen FW48 in weiß und grün.

Das erste freie Training war für alle Teams etwas besonderes. Bis auf Ferrari konnte noch kein Team auf der neuen Strecke eine Runde drehen. Umso logischer, dass alle so schnell wie möglich ihre Box verließen, um sich einen ersten Eindruck der Rennstrecke zu verschaffen.

Erst nach 15 Minuten verließen beide Alpine-Piloten jeweils ihre Box. Beide kamen nach einer ersten Kennenlernrunde wieder zurück in die Garage. Bei Ferrari setzte man wiederholt immer wieder lila Sektoren und verbesserte sich kontinuierlich.

Zwischenfazit nach 30 Minuten

Nach einer halben Stunde kamen die ersten soften Reifen zum Einsatz. Bisher wurden die Zeiten alle, bis bei Bortoleto auf harten Reifen, auf dem Medium gesetzt. An die schnellsten Runden von Ferrari kamen beide Mercedes-Fahrer auf soften Reifen zunächst nicht heran.

Lewis Hamilton auf dem MadringHamilton war lange der schnellste Mann auf der Strecke | © XPB Images

Mit einer noch guten Viertelstunde auf der Uhr knackte George Russell die Ferrari-Bestzeit und das deutlich. Er brachte fast eine halbe Sekunde zwischen sich und den zweiten Platz.

Yuki Tsunoda klagte über Probleme mit seiner Servo-Lenkung. Für ihn endete das freie Training knapp zwanzig Minuten vor Schluss.

Ergebnis des ersten Freien Trainings

PositionFahrerTeamZeit
1George RussellMercedes1:34.077
2Kimi AntonelliMercedes+0.286s
3Charles LeclercFerrari+0.459s
4Lewis HamiltonFerrari+0.543s
5Max VerstappenRed Bull+0.626s
6Lando NorrisMcLaren+0.870s
7Arvid LindbladRacing Bulls+0.956s
8Oscar PiastriMcLaren+1.071s
9Nico HülkenbergAudi+1.452s
10Liam LawsonRed Bull+1.462s
11Gabriel BortoletoAudi+1.575s
12Esteban OconHaas+1.757s
13Franco ColapintoAlpine+1.856s
14Pierre GaslyAlpine+2.167s
15Fernando AlonsoAston Martin+2.396s
16Oliver BearmanHaas+2.776s
17Carlos SainzWilliams+2.793s
18Yuki TsunodaRacing Bulls+2.862s
19Lance StrollAston Martin+3.177s
20Alex AlbonWilliams+3.514s
21Sergio PerezCadillac+4.073s
22Valtteri BottasCadillac+4.741s

Noch vor dem zweiten Training…

In der Formel 2, die ihr Qualifying zwischen dem ersten und zweiten freien Training der F1 hatte, krachte es dreimal heftig. Zum Glück geht es allen Fahrern entsprechend gut und kamen körperlich unversehrt davon.

Ob Lokalmatador Fernando Alonso am zweiten Training überhaupt teilnehmen kann, ist fraglich. Der Aston Martin steht aufgebockt in der Garage, die Mechaniker arbeiten fleißig an dem Boliden. Mit noch etwa der Hälfte der Zeit auf der Uhr kann Alonso die Box verlassen. Aufgrund Probleme an der Kupplung verpasste der Spanier den Start des Trainings.

Probleme bei Norris

Auch für den amtierenden Weltmeister startete das zweite Training nicht gut. Er kam nach einer Runde zurück an die Box und beklagte, dass sich die Schaltung ganz komisch anfühlen würde beziehungsweise sogar ausgefallen sei. McLaren muss eine neue Gearbox einbauen. Man versucht den Austausch noch vor Ende der Session fertigzustellen, sodass Norris wenigstens ein paar Runden fahren kann, aber mit knapp 40 Minuten wird dies eine sportliche Nummer.

Zwischenfazit nach 30 Minuten

Im zweiten Training sind die Rundenzeiten bereits schneller als im ersten Training. Bei den Top 3 Teams änderte sich jedoch nichts. Sowohl Mercedes als auch Ferrari zeigten erneut wie stark beide Autos sind. Die Abstände zwischen den vier Fahrern war wirklich marginal.

Der erste Einschlag!

Mit noch 25 Minuten auf der Uhr schlug der erste Formel 1 Fahrer in die Bande ein. Arvid Lindblad verlor seinen Racing Bull und zerlegte das Auto. Zum Glück blieb der Rookie unverletzt und konnte sofort aus dem Auto ohne Hilfe aussteigen. Dieser Anschlag war der erste große Fehler des 19-Jährigen.

Da im freien Training die Zeit unter roter Flagge nicht gestoppt wird, läuft die Zeit ganz normal weiter. Die Fahrer kamen alle zurück in die Garagen. Doch die Streckenposten arbeiteten so schnell wie möglich, sodass noch knapp 15 Minuten der Session zur Verfügung standen.

Viele Daumen hoch

In beiden Sessions erlebte man, wie die Fahrer sich gegenseitig den Daumen hoch zeigten. Allerdings nicht zum Lob, sondern weil man sich doch immer wieder irgendwie im Weg stand. Das machte erneut die Enge der Strecke deutlich und lässt die Prognose zum Überholen während des Rennens eher mau aussehen.

Eine Minute vor Schluss musste Lance Stroll seinen Aston Martin vorzeitig abstellen. In der letzten Phase des Trainings fuhren die meisten die ersten Longruns.

Ergebnis des zweiten Freien Trainings

PositionFahrerTeamZeit
1Kimi AntonelliMercedes1:33.662
2Charles LeclercFerrari+0.113s
3Lewis HamiltonFerrari+0.149s
4Arvid LindbladRacing Bulls+0.228s
5George RussellMercedes+0.337s
6Max VerstappenRed Bull+0.401s
7Oscar PiastriMcLaren+0.538s
8Yuki TsunodaRacing Bulls+1.096s
9Esteban OconHaas+1.205s
10Liam LawsonRed Bull+1.276s
11Pierre GaslyAlpine+1.297s
12Nico HülkenbergAudi+1.398s
13Gabriel BortoletoAudi+1.508s
14Oliver BearmanHaas+1.541s
15Franco ColapintoAlpine+2.224s
16Carlos SainzWilliams+2.629s
17Fernando AlonsoAston Martin+3.118s
18Alex AlbonWilliams+3.274s
19Sergio PerezCadillac+3.533s
20Lance StrollAston Martin+3.611s
21Valtteri BottasCadillac+4.065s
22Lando NorrisMcLarenKeine Zeit

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Laura Schanz
Laura Schanz ist seit Juni Teil des CHAMP1.NEWS-Teams. Ursprünglich kommt sie aus dem Bildungswesen, doch ihre Begeisterung für die Formel 1 entwickelte sich schnell von einem Hobby zu einer echten Leidenschaft. Heute verfolgt sie zwei klare Missionen: Zum einen möchte sie alle Strecken des aktuellen Formel-1-Kalenders persönlich besuchen — sechs davon konnte sie bereits abhaken. Zum anderen will sie mit dem hartnäckigen Vorurteil aufräumen, dass Frauen in der Formel 1 keinen Platz hätten. Für Laura ist die Königsklasse weit mehr als schnelle Autos, laute Motoren und der Geruch von verbranntem Gummi. Mit analytischem Blick begleitet sie Rennwochenenden, ordnet aktuelle F1-News und Entwicklungen ein und schreibt klare, verständliche Artikel rund um das Geschehen auf und neben der Strecke. Darüber hinaus ist sie als Social-Media-Host für CHAMP1 aktiv und gehört bei den Live-Sendungen an den Rennwochenenden neben Chantal und David zum On-Air-Team. Ihr Anspruch: die Formel 1 greifbarer, verständlicher und zugänglicher zu machen — für eingefleischte Fans genauso wie für alle, die gerade erst in diesen Sport eintauchen.
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