Fans, Experten und Fahrer warten gespannt auf das erste Rennwochenende in Madrid. Auf dem Madring wird den Stars der Formel 1 alles abverlangt.
Auch am Media Day machten zahlreiche Fahrer klar, wie herausfordernd das Wochenende wird und dass auch die Gefahr besteht, in der Mauer zu landen.
Marc Surer gefällt die Strecke in Madrid vor allem optisch. © IMAGO / Jan HuebnerSurer schwärmt von „Steilwandkurve“
Auch in Race Control, der Champ1-Analyseshow zum Rennwochenende, wurde über die neue Strecke gesprochen. Formel-1-Experte Marc Surer vergleicht Madrid mit Valencia, das von 2008 bis 2012 zum Rennkalender gehörte.
„Da ging es ja um den Hafen rum und dann ging es hinten raus und dann kam man irgendwo auf ein Feld und da hat es ein paar Kurven gehabt und dann ging es wieder zurück in die Stadt oder zum Hafen runter. Genauso kommt mir diese Strecke auch vor. Du fährst einmal um das Messezentrum, gehst unter der Autobahn durch. Dann fährst du in eine Wiese rein, da gibt es ein paar Kurven und eine Steilwandkurve. Die sieht geil aus.“
Er sei sich aber nicht sicher, ob diese Kurve auch geil zu fahren sei. Der Rest der Strecke sei „ziemlich eckig und eng“, so der Schweizer. Er weiß nicht, wo man wirklich überholen konnte, und es sei wenig Platz da. Außerdem bestehe die Gefahr, dass man sich leicht irgendwo ein Rad abreiße.
Auch die Fahrer berichteten immer von ihren wilden Erfahrungen innerhalb des Simulators. Die Formel 3 war dort auch schon unterwegs und hat für viel Chaos und einige Gelbe und Rote Flaggen gesorgt.
Die Fahrer stellen sich auf ein herausforderndes Wochenende ein. © Bearne / XPB ImagesErnüchterung nach Monza-Spektakel?
Nach dem unglaublichen Überholfestival in Monza hoffen die Fans natürlich, dass auch der neue Grand Prix in Madrid einiges zu bieten hat. Da Madrid laut Surer aber eine „ähnliche Charakteristik“ habe, wie Valencia, könnten deutlich weniger Überholmanöver passieren.
Vielerseits wird mittlerweile kritisiert, dass die Formel 1 zu sehr auf Stadtkurse setzen würde, die oftmals weniger Spektakel versprechen und sehr eng sind. Von einem Stadtkurs will Surer beim Madring aber nicht vollends sprechen.
„Es ist eigentlich nur ein halber Stadtkurs. Ja, man fährt wie gesagt um Gebäude herum und dann unter der Autobahn durch, und dann ist man im Freien. Also man hat eine halbe Rennstrecke und einen halben Stadtkurs. So ungefähr muss man sich das vorstellen.“
Ein Fazit kann auch der Ex-Formel-1-Star nicht ziehen, denn am Ende wird man erst ab den Trainings sehen, wie spektakulär das Fahren auf dem Madring aussehen kann. Es wirkt fast so, als wäre die größte Frage dieses Wochenendes, ob die Strecke gut ist und nicht, wer darauf gewinnt.































