Beim ersten Media Day der Formel-1-Geschichte auf dem Gelände des Madrings waren natürlich vor allem die Lokalmatadoren Fernando Alonso und Carlos Sainz im Fokus.
Auch alle anderen Fahrer freuen sich auf den herausfordernden Kurs in Madrid. Die Top-Teams fehlen bei den Pressekonferenzen.
Die Zukunft von Alonso ist noch nicht sicher. © IMAGO / Jay HiranoAlonso in neuer Rolle bei Aston Martin?
Obwohl Alonso aufgrund der spanischen Herkunft natürlich viel über sein neues Heimrennen gesprochen wurde, stand vor allem die Zukunftsfrage im Vordergrund. Eine wirkliche Antwort wird es erst einmal nicht geben. Das machte der Spanier klar.
„Es geht vorwiegend darum, zu verstehen, wie sich die Regeln für das kommende Jahr auf das Rennen und das Fahren an sich auswirken werden. Ich bin überzeugt, dass die aktuellen Autos nicht gerade das größte Fahrvergnügen bieten.“
Er glaube zwar, dass man im nächsten Jahr Fortschritte machen würde, „gleichzeitig muss ich mir aber auch überlegen, was das beste Programm für das kommende Jahr ist.“
„Ich muss mich mit dem Team zusammensetzen, um zu entscheiden, ob ich weiterhin am Steuer sitzen oder eine andere Rolle übernehmen werde. Das ist die wichtigste Entscheidung, die wir gemeinsam treffen müssen.“
Der Spanier könne sich auch einen Wechsel in einer andere Motorsportserie vorstellen, nun freue er sich aber auf den Grand Prix in Madrid. Die Stadt sei ohnehin für ihn „eine der besten Städte der Welt“.
Für Streckenbotschafter Sainz wird das Wochenende besonders. © IMAGO / PsnewZFahrer können Madrid-Rennen kaum erwarten
Die Formel-1-Stars, allen voran natürlich Streckenbotschafter Carlos Sainz, freuen sich darauf, endlich in Madrid auf die Strecke zu können. Auch wenn das Layout für sein Team wirklich „nicht schlechter“ sein könnte, ist es für Sainz etwas ganz Besonderes, am Wochenende in der spanischen Hauptstadt zu fahren.
„Hier ist der Ort, an dem ich um 4 Uhr morgens aufwachte, an die Tür meines Vaters klopfte und sagte: ‚Es ist Zeit aufzustehen und den Grand Prix von Australien anzuschauen.‘ Hier bin ich Kart gefahren. Deshalb ist es etwas ganz Besonderes und sehr emotional.“
Gabriel Bortoleto, Franco Colapinto, Valtteri Bottas und Esteban Ocon machten klar, wie herausfordernd die Strecke ist. Auf der anderen Seite könnte das auch die Chance für die Fahrer im Mittelfeld sein. Das ist vor allem die Hoffnung des Franzosen.
„Es ist großartig, hier in Madrid zu sein, und es ist schon eine Weile her, dass wir eine neue Strecke in der Formel 1 hatten. Diese Strecke wird diejenigen belohnen, die die größten Risiken eingehen. Es gibt viele Unbekannte, und das ist gut so – hoffentlich eröffnet das den Teams im Mittelfeld mehr Chancen.“
Wie immer, wenn die Formel 1 eine neue Strecke betritt, steht diese natürlich auch im Vordergrund. Es wird spannend, zu sehen, wie die Fahrer mit den Bedingungen zurechtkommen. Ein chaotisches Wochenende könnte bevorstehen – vielleicht gar nicht so schlecht für den Entertainment-Faktor.































