Liam Lawson musste in den vergangenen drei Rennen Isack Hadjar ersetzen und in den Red Bull springen.
Der Neuseeländer, der eigentlich für die Racing Bulls unterwegs ist, kommt immer besser klar und konnte mit Platz 6 ein mehr als ordentliches Ergebnis beim vergangenen Rennen in Madrid erreichen.
Wann kehrt Isack Hadjar zurück? © Batchelor / XPB ImagesWarten auf Hadjar geht weiter
In einer Medienrunde in Madrid machte Lawson klar, dass vor allem die Vorbereitung auf die Rennen eine Herausforderung sei, da man sich auf beide Autos einstellen müsste.
Und auch für das kommende Rennen in Baku, ist völlig unklar, ob Isack Hadjar in seinem Red Bull sitzen kann. Lawson glaubt, dass es eine kurzfristige Entscheidung werden könnte.
„Es ist weiterhin eine Unbekannte für die kommenden Rennwochenenden. Ich denke, dass es in Baku eine Entscheidung bis Mittwoch oder Donnerstag geben wird. Ziemlich schwierig, sich mental darauf vorzubereiten, welches Auto ich fahren werde.“
Je länger er allerdings im Red Bull sitzen würde, desto wohler fühle er sich. Es wäre schwierig, jetzt zu den Racing Bulls zurückzukehren, da das Auto von der Fahrbarkeit her „völlig anders“ sei. Für das Madrid-Wochenende zog er eine positive Bilanz.
„Ich glaube, dieses Wochenende war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, dass wir wirklich um die vorderen Plätze kämpfen können. Leider haben wir es in Q3 nicht geschafft, aber wir hatten gute Geschwindigkeit.“
Laurent Mekies macht seinem Schützling keinen Druck. © XPB ImagesMekies bleibt entspannt
Teamchef Laurent Meckies wirkte nach dem Grand Prix in Madrid entspannt, während Lawson in der Warteschleife sitzt.
„Wir haben noch etwas Zeit bis Baku. Die Genesung verläuft wie geplant. Manche Dinge brauchen Zeit, und wir werden uns die Zeit nehmen, die Entscheidung vor Baku zu evaluieren und ihn in den Simulator zu setzen.“
Man wolle weiterhin auf jeden Fall nichts riskieren. Hadjar wird wohl erst wieder auf der Strecke sein, wenn er wirklich bei 100 Prozent ist. Die Zeit bis Baku rennt also für den Franzosen.
Auch für Yuki Tsunoda bleibt die Situation also weiterhin ungewiss. Der Japaner, der im Racing Bull durchaus zu überzeugen wusste, kämpft auch um seine Formel‑1‑Zukunft. Um die muss Lawson derzeit eher nicht fürchten.
Trotzdem würde er gerne so früh wie möglich erfahren, in welchem Auto er sitzen wird. Denn nur dann besteht die Chance auf optimale Bedingungen für ein gutes Wochenende in Baku.































